„Hilfe durch Spaß e.V.“: 20.000 € für leukämie- und tumorkranke Kinder

Spendenübergabe des Vereins Hilfe durch Spaß e.V. zugunsten des Nachsorgeprojektes für Jugendliche der Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V. an der Universitäts-Kinderklinik Würzburg (von links nach rechts): Elisabeth Menzel, Prof. Dr. Christian P. Speer, Monika Demmich, Michael Ax, Dr. Helmut Strohmeier, Andreas Menzel, Jana Lorenz-Eck, Claudia Grötschel, Prof. Paul-Gerhardt Schlegel, Joachim Gold (Foto: Matthias Emmert, UKW)
Die Diagnose „Krebs“ kann jeden treffen und das Leben auf den Kopf stellen. Umso mehr, wenn die Betroffenen noch Kinder und Jugendliche sind, für die diese Erkrankung eigentlich ein Fremdwort sein sollte. Seit 19 Jahren hat es sich der Verein „Hilfe durch Spaß e.V.“ zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche mit Tumorerkrankungen an der Universitäts-Kinderklinik Würzburg, UKW, tatkräftig zu unterstützen. In diesem Jahr kamen „sagenhafte" 20.000 Euro zusammen, heißt es in einer Pressemitteilung des Klinikums.

Das Geld werde für die psychosoziale Nachsorge der jungen Patienten eingesetzt. „Gerade wenn die intensive Zeit der Therapie vorbei ist und eine Wiedereingliederung in den normalen Alltag ansteht, fühlen sich viele unserer Patienten – oft besonders die Jugendlichen – mit ihren Fragen und Sorgen allein“, so Prof. Dr. Schlegel, Leiter der Kinderonkologie. „Die Kassen sehen sich für diese Aspekte der Krankenversorgung nicht in die Pflicht genommen, und so leistet die Spende des Vereins einen wichtigen Beitrag für ein innovatives Nachsorgeprojekt zur ganzheitlichen Patientenversorgung“.

Die Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V. hatte das Projekt „Das Leben danach“ für betroffene Jugendliche vor vier Jahren aus der Taufe gehoben. Dabei geht es sowohl um individuelle Fragen wie Integration in Schule und Beruf, aber auch um gemeinsame Aktivitäten Betroffener, die Austausch und Gemeinschaft ermöglichen.

Durch die Förderung durch „Hilfe durch Spaß e.V.“ gewinnen die Patienten so auch wieder Sicherheit, Normalität und eben auch Spaß im und am Leben. „Für die fast 20jährige nachhaltige Unterstützung unserer Patienten können wir Ihnen nicht genug danken“, so Prof. Speer, Direktor der Universitäts-Kinderklinik an die Vorstandsmitglieder des Vereins.
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