Hier kämpft Würzburg gegen Napoleon

Aus dem historischen Archiv von Willi Dürrnagel

Spannend und geheimnisvoll: Das ist die Geschichte der Stadt Würzburg. Und sie ist auch das große Steckenpferd des Stadtrats Willi Dürrnagel. Jetzt hat der passionierte Historiker wieder tief in sein persönliches Archiv geschaut und dabei Erstaunliches gefunden: einen kriegerischen Zusammenstoß auf der Alten Mainbrücke.
Vor zweihundert Jahren, im November 1813, kam es zu einem Gefecht des würzburgischen Militärs mit der französischen Brückentorbesatzung. Deren Kaiser Napoleon war kurz zuvor mal wieder zu Besuch in der Domstadt gewesen – nach dem katastrophalen Fehlschlag seines Russlandfeldzugs gab er dem französischen General die Anweisung, den Marienberg möglichst lange zu halten. Am 25. Oktober 1813 wurde die rechtsmainische Stadt aus 84 Kanonen beschossen. Genutzt hat es wenig – 1814 war Napoleon geschlagen, er wurde auf die Insel Elba verbannt. Nach seiner Rückkehr beendete die Schlacht bei Waterloo 1815 endgültig die Karriere des Kaisers.
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