„Grenzenloser Einsatz für Franken“: Tanzender Schäfer für Paul Miltenberger

Edda und Paul Miltenberger engagieren sich Jahrzehnten ehrenamtlich, vor allem für den Frankenbund. Nun gab es von Bürgermeister Dr. Adolf Bauer den Tanzenden Schäfer als Anerkennung. (Foto: Georg Wagenbrenner)
„Sie sind Menschen, die bescheiden und leise über viele Jahre einen großen ehrenamtlichen Einsatz gezeigt haben.“ So würdigte Bürgermeister Dr. Adolf Bauer den Verdienst der Eheleute Edda und Paul Miltenberger bei einem kleinen Empfang in seinem Amtszimmer. Von 1995 bis 2005 war Paul Miltenberger der Vorsitzende der Würzburger Gruppe des Frankenbundes, vorher bereits stellvertretender Vorsitzender und seit den 70er Jahren ein aktives Mitglied mit großer Organisationsfreude. Zahlreiche Fahrten hatten das Ziel, in Würzburgs Umgebung und in der Ferne fränkisches Brauchtum zu pflegen.

Expedition in den unbekannten Osten
Ein zweites Ehrenamt Miltenbergers war die ideale Ergänzung: Von 2005 bis 2013 brachte er sich auch in den Vorstand der „Freunde des Museums am Dom“ ein. Auch dieses Engagement führte zu vielen gut gebuchten Reiseangeboten - oftmals zusammen mit Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen.
Von den zahlreichen Erkundungsfahrten ist dem Ehepaar besonders ein bewegter Zeitabschnitt in Erinnerung geblieben: In den Monaten nach der Wende begann der Frankenbund den Austausch mit wiedergegründeten Gruppen in Suhl, Hildburghausen, Meiningen und Römhild-Haina. Ganz zu Beginn, im Januar 1990, stand eine Fahrt zu einer Vorstellung des Staatstheaters Meiningen an. Damals war die An- und Abreise noch recht beschwerlich, und Abkürzungen der Busfahrer entpuppten sich bisweilen auch als nächtliche Sackgassen im Thüringer Wald.
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