Gemeinsamer Elternbeirat Würzburg setzt sich ein für „Dyskalkulie – Erlass“

PRESSEMITTEILUNG

Gemeinsamer Elternbeirat Würzburg setzt sich ein für „Dyskalkulie – Erlass“


Stellungnahme zum Thema „Dyskalkulie“ – bisher kein Nachteilsausgleich

Der Gemeinsame Elternbeirat Würzburg hat in seiner Sitzung am 2.7.2014 über das o.g. Thema diskutiert und möchte wie folgt dazu Stellung nehmen:

* die Initiative des Bundes- und Landesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie e.V. für einen
"Bayerischen Dyskalkulie-Erlass" für die Erstellung von Richtlinien zur Berücksichtigung der
Dyskalkulie erhält vorbehaltlos unsere ganze Unterstützung.
Der Antrag wurde am 10.4.2014 an den Bayerischen Landtag gestellt und war am 8. Mai 2014
in der Sitzung des Ausschusses für Bildung und Kultus auf der Tagesordnung.

* Dyskalkulie muss als Teilleistungsstörung anerkannt werden, um nach entsprechenden Förder-
richtlinien bereits ab dem Vorschulalter eine Unterstützung bewirken zu können.

* Wir unterstreichen die Wichtigkeit eines Nachteilsausgleiches bei Dyskalkulie in der Form,
wie sie auch bei nachgewiesener Legasthenie akzeptiert und angewandt wird.

* Wir sprechen uns für eine Gleichbehandlung von Kindern mit Legasthenie und Dyskalkulie in
unserem Schulsystem aus.



Hiermit appellieren wir für einen Nachteilsausgleich!


Der Gemeinsame Elternbeirat (GEB) ist das vom Gesetzgeber eingerichtete höchste Gremium der Elternvertretung an bayerischen Grund-, Volks-, Haupt- und Mittelschulen.
Der neunköpfige GEB der Stadt Würzburg vertritt somit die Interessen der Eltern und Schülern
von 22 Würzburger Schulen gegenüber den kommunalen und staatlichen Schulbehörden sowie
dem Sachaufwandsträger.


Gemeinsamer Elternbeirat der Würzburger Grund-, Haupt- und Mittelschulen
Klaus Eckhardt (Vorsitzender), Würzburg, den 3.7.2014
´
www.gemeinsamer-elternbeirat-wuerzburg.de
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