„Gemeinsam den Schlaganfall schlagen!“

Über solche telemedizinischen Systeme können sich die im Netzwerk Transit-Stroke verbundenen Kliniken zum Wohle der Schlaganfallpatienten austauschen. (Foto: Universitätsklinikum Würzburg)
Würzburg „Gemeinsam den Schlaganfall schlagen!“ ist morgen, 29. Oktober, Thema eines öffentlichen Symposiums des Universitätsklinikums Würzburg (UKW). Anlass ist die diesjährige Neuauflage des internationalen Aktionstags zum Welt-Schlaganfall-Tag. Auf dem Programm stehen laienverständliche Kurzvorträge und die Verleihung des Hentschel-Preises 2014. Veranstaltungsort ist das Rudolf-Virchow-Zentrum für Experimentelle Biomedizin, Josef-Schneider-Straße 2, Haus D15, in Würzburg

Schlaganfall-Experten aus ganz Unterfranken liefern an diesem Mittwoch aktuelle Informationen zu einer Volkskrankheit, die pro Jahr allein in Deutschland über 250.000 Menschen trifft. Die laienverständlichen Kurzvorträge des vom Universitätsklinikum Würzburg (UKW) organisierten Symposiums „Gemeinsam den Schlaganfall schlagen!“ decken ein weites Themenspektrum ab. Die Veranstaltung beginnt um 13:00 Uhr, die Vorträge gehen bis etwa 16:30 Uhr.

Schwerpunkt: Schnelle Erkennung eines Hirnschlags
„Ein Schwerpunkt ist das schnelle Erkennen eines Hirnschlags, da nur in den ersten Stunden nach Symptombeginn eine optimale Therapie gestartet werden kann“, berichtet Prof. Christoph Kleinschnitz, Geschäftsführender Oberarzt der Neurologischen Klinik und Poliklinik des UKW. Außerdem informieren die Referenten über die präklinische Behandlung, über die Versorgung im Krankenhaus, über Rehabilitationsmöglichkeiten und über Vorbeugemaßnahmen.

Transregionales Netzwerk für Schlaganfallintervention mit Telemedizin
Neben Medizinern des Würzburger Universitätsklinikums kommen dabei auch Spezialisten aus den Krankenhäusern in Lohr, Bad Neustadt/Saale, Aschaffenburg, Schweinfurt und dem Juliusspital Würzburg zu Wort. „Diese Pluralität ist auch eine Folge des Anfang Oktober dieses Jahres in Betrieb genommenen Transregionalen Netzwerks für Schlaganfallintervention mit Telemedizin“ (Transit-Stroke), sagt Dr. Peter Kraft, Ärztlicher Geschäftsführer des Netzwerks. Wie das genau funktioniert und welche Einrichtungen sich daran bislang beteiligen, wird er im Rahmen des Symposiums verdeutlichen.

Hentschel-Stiftung vergibt Hentschel-Preis
Am Ende des offiziellen Teils des Symposiums wird Günter Hentschel, der Gründer der Hentschel-Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“, zusammen mit Prof. Christoph Reiners, dem Ärztlichen Direktor des UKW, den mit 5.000 Euro dotierten Hentschel-Preis überreichen - wieder für eine besonders wichtige wissenschaftliche Arbeit aus dem Themenkreis Schlaganfall. Anschließend besteht noch bis etwa 18 Uhr Gelegenheit, sich bei einem Imbiss zu stärken, sich an Aktionsständen zu informieren und mit den Schlaganfall-Experten ins Gespräch zu kommen. Informationen: www.neuologie.ukw.de
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