Fußballer der Uni sind Deutscher Hochschulmeister

So sehen Sieger aus: Die Fußballer der Wettkampfgemeinschaft der Uni Würzburg holen sich den Titel des Deutschen Hochschulmeisters und qualifizieren sich damit für die European Universities Games in Zagreb/Rijeka 2016.
 
Entscheidender Spieler war der ehemalige Profi Ralf Kettemann.

Die Fußballer der Uni Würzburg dürfen sich Deutscher Hochschulmeister 2015 nennen und 2016 an der Uni-Europameisterschaft in Zagreb teilnehmen. In einem spannenden Turnier setzten sie sich gegen die Konkurrenten aus Potsdam und Köln durch. Entscheidender Spieler war der ehemalige Profi Ralf Kettemann.

„Das ist schon ein besonderer Titel, denn das Niveau war sehr hoch. Am Ende wurden wir für unseren Aufwand belohnt", sagte Würzburgs Trainer Gerhard Bömmel nach dem Titelgewinn auf dem heimischen Platz am Sportzentrum der Uni am Hubland. Bömmels Mannschaft hatte sich zuvor bereits einen dritten Platz bei der bayerischen Meisterschaft und den Turniersieg beim süddeutschen Ausscheidungsturnier für das Finale um die Hochschulmeisterschaft geholt.

Für das Finale musste nach der kurzfristigen Absage der Wettkampfmannschaft aus Darmstadt der Ausspielmodus geändert werden. Die Halbfinals entfielen, das ursprünglich für Freitag und Samstag angesetzte Vier-Mannschaften-Turnier wurde wie eine Meisterschaft unter den drei verbliebenen Teams aus Würzburg, von der Sporthochschule Köln und von der Uni Potsdam ausgetragen.

Zwei Spiele an einem Tag
Der Ausrichter aus Würzburg startete so bereits um neun Uhr mit dem Spiel gegen die Uni Potsdam, die sich in der Zwischenrunde gegen die WG Magdeburg und die Uni Rostock durchsetzt hatte. In einem spannenden Spiel waren die Würzburger in der ersten Halbzeit deutlich überlegen, konnten aber selbst beste Chancen nicht nutzen. Im zweiten Spielabschnitt drehte sich das Bild, die Gäste aus Potsdam kamen besser zurück ins Spiel.

Das entscheidende Tor schossen dann aber die Würzburger: Der ehemalige Profi Ralf Kettemann sorgte mit einem sehenswerten Freistoßtreffer für den ersten Sieg des Tages.

Im Vorfeld hatten die Teams im neuen Spielplan vereinbart, dass der Verlierer dann auch gleich das nächste Spiel gegen die WG Köln zu bestreiten habe. Auch hier ging es eng zur Sache. Die Potsdamer Führung konnten die Studenten aus Köln am Ende in einen 2:1-Sieg umbiegen. Somit kam es im letzten Spiel zu einem echten Endspiel zwischen Würzburg und Köln.

Knappe Siege durch Freistoßtore
Dabei hatten die Kölner jedoch einen entscheidenden Vorteil: Aufgrund ihrer zwei geschossenen Tore hätte dem Team auch ein Unentschieden zum Meistertitel gereicht. In einer hart umkämpften Partie waren es dann wieder die Freistoßkünste von Ralf Kettemann, die das Heimteam auf Titelkurs brachten. Er schoss einen Freistoß aus 30 Meter Torentfernung zur 1:0-Führung ins gegnerische Netz. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und der starken Defensive um Philipp Günder, Simon Borgmann und Sebastian Arold konnten die Würzburger dieses Ergebnis bis zum Abpfiff halten.

EM in Zagreb ist das nächste Ziel
„Wir haben viel Zeit investiert und wurden für unsere Mühen belohnt. Deutscher Hochschulmeister wird man zudem wahrscheinlich nur ein Mal in seinem Leben. Jetzt freuen wir uns auf die Europameisterschaft in Zagreb“, sagte Mannschaftskapitän Thilo Wilke über den Triumph.
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