Festung wird fit gemacht

Freistaat Bayern investiert 9,7 Millionen Euro

Die Festung Marienberg ist einer der ältesten deutschen Herrschaftssitze. Jetzt soll das Würzburger Wahrzeichen generalsaniert werden. Laut Finanzminister Markus Söder ist der Planungsauftrag für den ersten Bauabschnitt der Sanierung erteilt. Der Freistaat investiert 9,7 Millionen Euro in die Erneuerung der Marienkirche, der Toranlagen und des Leitungsnetzes, so Söder.
Beim Bombenangriff am 16. März 1945 wurde die Festung in Brand gesetzt und die Kernburg fast vollständig zerstört. In den Wiederaufbau der Anlagen investierte der Freistaat bisher über 48,5 Millionen Euro. Zuletzt wurden bis zum Jahr 2008 die Festungsmauern und Wälle instandgesetzt. Eine Generalsanierung blieb jedoch seither aus.
Im ersten Bauabschnitt werden Schönborntor, Neutor, Inneres und Äußeres Höchberger Tor instandgesetzt, Dach und Fassade der Marienkirche saniert sowie das Trinkwassernetz und Abwasser-, Fernwärme- und Elektroleitungen im Außenbereich erneuert. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Frühjahr 2014.
In einem Konzept der Bayerischen Schlösserverwaltung wird eine neue Nutzung der Festung skizziert: Durch eine Verlagerung des Staatsarchivs und Reduzierung der Flächen der Schlösserverwaltung könnten die Bereiche Museum und Veranstaltungsräume erheblich erweitert und eine klare Aufgliederung der Festung in die drei Bereiche Museum, Service und Veranstaltung erreicht werden.
Seit 2003 haben knapp 600.000 Menschen die Burg besucht. 2012 waren es über 53.000 Besucher.
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