Erfolgreich unter 1200 Bewerbungen - Sarah Dötsch in Elite-Akademie aufgenommen

Sarah Dötsch schafft es in die Bayerische Elite-Akademien. Foto Universität Würzburg
Würzburg Mehr als 1200 Studierende haben sich in diesem Jahr bei der Bayerischen Elite-Akademie beworben. Nur 36 davon waren in dem mehrstufigen Auswahlverfahren erfolgreich – darunter die Biochemikerin Sarah Dötsch (22) von der Universität Würzburg. Seit Beginn der Bayerischen Akademie hat sie nach eigenen Angaben ca. 20 Studierende der Universität Würzburg in ihr Programm aufgenommen.

Der 17. Jahrgang der Bayerischen Elite-Akademie ist am Start: Die 36 Teilnehmer haben Ende August 2015 in der IHK-Akademie Feldkirchen-Westerham mit ihrer studienbegleitenden Ausbildung begonnen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf „werteorientierter Führung und Verantwortung“.

Sarah Dötsch hat das Schillergymnasium in Hof besucht und dann den Bachelor in Biochemie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg absolviert. Derzeit ist sie Masterstudentin in ihrem Fach. Nach dem Abschluss will sie promovieren und später eine leitende Funktion in der pharmazeutischen Arzneimittelforschung übernehmen.

Warum sie sich für Würzburg als Studienort entschieden hat? „Weil die Chemie und die Medizin hier einen sehr guten Ruf genießen, den Studenten tolle Wahlmöglichkeiten bieten und der Studiengang mich durch seinen chemischen Schwerpunkt und das Praxissemester überzeugt hat“, sagt Sarah Dötsch. Das Praxissemester werde sie am Kolling Institute of Medical Research in Sydney absolvieren.

„Neben der erfreulich hohen Frauenquote von 44 Prozent sind wir besonders stolz auf die Heterogenität unseres neuen Jahrgangs“, freut sich Dr. Thomas Wellenhofer, Geschäftsführer der Bayerischen Elite-Akademie und einer der Juroren beim Auswahlverfahren. Die meisten Stipendiaten würden aus den Ingenieur-, Wirtschafts- und Naturwissenschaften kommen. Neben Luft- und Raumfahrt sind unter anderem Disziplinen wie Psychologie und Ressourcenmanagement vertreten.

Die Bayerische Elite-Akademie ist eine Stiftung der bayerischen Wirtschaft, die eng mit den Universitäten und Hochschulen im Freistaat zusammenarbeitet. Sie bereitet herausragende Studierende in einem interdisziplinären und studienbegleitenden Zusatzprogramm auf Führungsaufgaben in der Wirtschaft vor, beschreibt die Einrichtung ihre Aufgabe.

Je vier Wochen lang treffen sich die Stipendiaten in der IHK-Akademie Feldkirchen-Westerham bei Rosenheim zu den sogenannten Präsenzphasen. Dort finden Seminare, Workshops, Gruppenübungen und Kaminabende statt. Die Ausbildung umfasst Themen wie Persönlichkeitsbildung und Menschenführung, interdisziplinäres und interkulturelles Denken und Handeln, unternehmerisches Denken, Unternehmensführung und Medienkompetenz.
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