Er schützte Kanzler und Präsidenten

Polizeihauptkommissar Rainer Schott geht in den Ruhestand

Rainer Schott aus Rottenbauer (l.) wird in Zukunft mehr Zeit haben, seiner Passion nachzugehen: Mitglied im Würzburger Stadtrat zu sein und auf dem Motorrad die Umgebung zu erkunden. Denn der Polizeihauptkommissar wurde in die Pension verabschiedet.
Anlässlich eines kleinen Festaktes lobte Uwe Dolata, Vorsitzender vom Würzburger Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Schotts soziale Ader: „Seit Jahrzehnten setzt er sich für die Belange der Mitarbeiter ein, ob als Berufsverbandsvertreter oder auch als Stadtrat.“ Dolata verlieh Schott zum Dank die Silberne Kriminalmarke.
Nach Ende der Ausbildung begann Rainer Schott seinen Dienst bei der damaligen Polizeiinspektion Würzburg-West und wechselte dann 1981 zur Kriminalpolizei Würzburg. Nach dem Studium an der Bayerischen Beamtenfachhochschule übernahm er zehn Jahre das Amt des Stellvertretenden Kommissariatsleiters für Staatsschutz bei der Kriminalpolizei Würzburg. Als Personenschützer war er bei zahlreichen Einsätzen hautnah dabei, etwa bei den Kanzlern Helmut Schmitt, Helmut Kohl, Gerhard Schröder, Angela Merkel oder den Bundespräsidenten Roman Herzog und Horst Köhler.
In den letzten zehn Jahren seiner Dienstzeit war Rainer Schott Leiter der Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Würzburg-Ost, jetzt PI Würzburg-Stadt. Neben dieser Funktion war er bis 2010 weiterhin für Personenschutzkräfte zuständig.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit sitzt  Schott seit 2006 für die CSU im Stadtrat. Zuvor war er gewählter Stadtteilsprecher von Rottenbauer. Seit fast zwanzig Jahren ist er CSU-Ortsvorsitzender und seit sechs Jahren Vorstandsvorsitzender des TSV.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.