Energielotsen helfen durch die „Stromschnellen“

Im Dienste der Effizienz: Die neuen Energielotsen helfen beim Stromsparen.
So steht es im Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt: Energieeinsparen ist oberste Bürgerpflicht in Sachen Klimaschutz. Auch zeige das Konzept auf, dass rund 25 Prozent der städtischen Treibhausgasemissionen im privaten Sektor zu finden sind. Im Durchschnitt könnten durch ein angepasstes Nutzerverhalten bereits Energieeinsparungen von 10 bis 20 Prozent im Wohnraum erzielt werden. Um zur Umsetzung des Konzepts beizutragen und gleichzeitig die Bürger bei energetischen Fragen zu unterstützen, hat die Stadt im Stadtteil Heuchelhof das Projekt „Energielotsen“ initiiert.

Ziel des Projektes ist die ehrenamtliche, „niederschwellige Beratung“ bei der Energieeinsparung und Energieeffizienz, um bei Mitbewohnern im Stadtteil das Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt, das Klima, den Ressourcenverbrauch und das Gemeinwesen zu fördern. Die im Zuge des Projekts „Soziale Stadt“ aufgebaute Nachbarschaftshilfe soll damit um den Aspekt „Klimaschutz“ erweitert werden.

Christian Göpfert, der Klimaschutzbeauftragte der Stadt, betont die Besonderheit der ehrenamtlichen Beratung: „So können wir gemeinsam mit den Bürgern im Stadtteil Lösungen zur CO2- und nicht zuletzt auch Kosteneinsparung finden“.

In diesem Kooperationsprojekt des Fachbereichs Umwelt- und Klimaschutz, der Fachabteilung Stadtentwicklung und des Quartiersmanagements Heuchelhof wurden insgesamt sieben interessierte Bürger innerhalb von acht Monaten vom Gebäude-Energieberater Sebastian Cichon zu Energielotsen ausgebildet.

Wer am Heuchelhof wohnhaft ist und einen Energielotsen zu sich einladen oder sich einfach über das Projekt informieren möchte, kann sich an das Quartiersmanagement Heuchelhof, Hermine Seelmann wenden (Den-Haager-Straße 18, „Treffpunkt Altes Schwimmbad“, (0931) 20 55 70 70).
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