Einstieg in ein schlankes Leben

Zum klassischen Fasten gehört es, für einen gewissen Zeitraum auf feste Nahrung zu verzichten und nur zu trinken - etwa Tee, Brühe oder verdünnte Säfte. Foto djd/Wörwag Pharma/thx

Durch Fasten die Ernährungsgewohnheiten auch langfristig ändern

Einfach ein paar Tage fasten und schon wird der Traum von der schlanken Linie wahr? Nein, ganz so simpel ist es dann doch nicht. Denn der eigentliche Sinn des vorübergehenden Nahrungsverzichts ist es, den Verdauungsapparat zu entlasten, angesammelte Giftstoffe im Körper loszuwerden und so die Vitalität zu verbessern. Dabei gehen zwar einige Kilos verloren, wenn man aber anschließend zu seinen üblichen Ernährungsgewohnheiten zurückkehrt, sind die meist schnell wieder drauf. Anders sieht es aus, wenn man die Kur wirklich als Einstieg in ein neues Leben nutzt. Jetzt zum Frühjahr ist dafür der perfekte Zeitpunkt.

Bewusstsein fürs Essen schärfen
Denn Fasten ist ein idealer Anlass, um sich von ständigen Diäten und einem ungesunden Lebensstil zu verabschieden. Durch den kurzzeitigen Verzicht auf feste Lebensmittel kann man die eigenen Ernährungsgewohnheiten quasi umprogrammieren. Fasten ist eine intensive Selbsterfahrung, durch die das Bewusstsein für das Essen geschärft wird. Man spürt, was einem guttut und was nicht. Die Geschmacksempfindungen werden intensiver, wodurch auch das Verlangen nach stark Gesüßtem oder Salzigem nachlässt. Auch der Sättigungsreflex funktioniert wieder. Darüber hinaus werden eingefahrene Verhaltensmuster - wie beispielsweise, Stress oder Frust mit Naschereien zu kompensieren - durchbrochen. Es ist wie das Drücken der Reset-Taste an einem Gerät, das nicht mehr richtig funktioniert. Bereit für den Neustart!
Hinzu kommt, dass es durchs Fasten als leichter empfunden wird, weniger zu essen. Denn sobald der Darm leer ist, schwindet auch das Hungergefühl. So ist es bei allen Fasten- und Entgiftungskuren unerlässlich, die Reinigungs- und Ausscheidungsvorgänge des Darms zu unterstützen. Dafür haben sich natürliche, abführende Passagesalze wie etwa Bittersalz bewährt - dies gibt es mittlerweile auch als wohlschmeckendes Sprudelsalz, zum Beispiel F.X. Passage SL aus der Apotheke. Dadurch können Ablagerungen im Darm gelöst und ebenso wie Gallensäfte und abgestorbene Bakterien abtransportiert werden. Die Darmreinigung und -regeneration kommt übrigens auch dem Immunsystem zugute, das in dem verschlungenen Organ seinen Hauptsitz hat. Unter www.heilfasten-tipps.de finden Interessierte dazu weitere Informationen im Internet.

Mehr Lust auf Bewegung
Natürlich kann man die Schlankerhaltung auch nach dem Fasten aktiv unterstützen. Wer um mehrere Pfunde erleichtert ist und seinen Körper von Schlacken und Co. befreit hat, fühlt sich gleich viel vitaler. Und auch auf die Stimmung hat die Kur einen positiven Effekt. Die Gedanken werden freier und Lebensweisen überdacht. Die Lust auf Veränderungen steigt. Bester Zeitpunkt also, um auch sportlich aktiver zu werden. Ob Walking, Schwimmen, Radfahren oder einfach tägliches Spazierengehen - regelmäßige körperliche Betätigung lässt überflüssige Pölsterchen erst gar nicht wieder wachsen.

Studien belegen den Nutzen
Doch auch über das Abnehmen und die Entgiftung hinaus tut der zeitweilige Nahrungsverzicht in vielfacher Hinsicht gut, wie verschiedene Studien ergeben haben. So wiesen Forscher aus Murray im US-Staat Utah in klinischen Untersuchungen nach, dass periodisches Fasten erhöhte Blutfette und den Blutzuckerspiegel senken kann, was das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes reduziert.
Zudem ist Fasten offenbar eine natürliche Hilfe bei schmerzhaften Leiden wie Migräne und Arthrose. Das bestätigte eine Studie am Universitätsklinikum Jena. Hier ließen durch eine Fastenkur mit Säften bei Arthrose-Patienten die Schmerzen schon nach 15 Tagen deutlich nach und die Gelenkfunktion verbesserte sich.

Fasten-Varianten
Für den nachhaltigen Erfolg des Fastens sollte man die für sich geeignete Variante finden. Dies sind die bekanntesten: Das Buchinger-Fasten ist die klassische Form, bei der auf feste Nahrung verzichtet und nur getrunken wird. Bei der F.X. Mayr-Kur stehen die Darmreinigung und die Schulung des Ernährungs- und Kauverhaltens im Vordergrund. Dabei werden altbackene Brötchen mit Milch intensiv gekaut. Magenempfindliche sind mit dem Schleimfasten gut bedient, wobei  die klassische Kur durch Hafer-, Reis- oder Leinsamenschleim ergänzt wird. Das Molkefasten mit bis zu 1,5 Litern Molke pro Tag ist besonders für Schlanke geeignet. Beim Saftfasten wiederum nimmt man bis zu 1,5 Liter frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte zu sich. Infos sind unter www.heilfasten-tipps.de nachzulesen.
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