Eine Woche Ausstellung im Rathaus: "Leonhard Frank – Lebenszeichen 1945-52"

Leonhard Frank // Foto Alfred Strobel DLA Marbach
Im Foyer des Würzburger Rathaus wird vom 12. bis 26. Februar 2014 die Ausstellung „Leonhard Frank – Lebenszeichen 1945-52“ gezeigt. Die Ausstellung basiert auf unterschiedlichen Dokumenten aus dem Leben des Würzburger Dichters, die das Exil in USA und seine Rückkehr nach Deutschland, besonders nach Würzburg, umfassen.
Einen Schwerpunkt stellt die Zeit dar, als Leonhard Frank in New York den Roman „Die Jünger Jesu“ schrieb. Dieser Roman wird in der Woche „Würzburg liest ein Buch“ vom 4. bis 13. April im Mittelpunkt der Aktivitäten der Leonhard-Frank-Gesellschaft stehen. Frank konnte sich aufgrund von 20.000 Dollar für die Filmrechte des internationalen Erfolgs „Karl und Anna“ die Übersiedlung nach New York leisten.
Die in der Ausstellung gezeigten Zeitungsausschnitte aus Würzburg verdeutlichen, so in einer Mitteilung der Stadt, die anfängliche positive Einstellung gegenüber dem zurückkehrenden Dichter, der 17 Jahre außerhalb Deutschlands gelebt hatte. Zu seinem 70. Geburtstag, als Frank jedoch geehrt werden sollte, zeigte sich, besonders in seiner Vaterstadt Würzburg, eine wachsende Ablehnung des kritischen Autors.
Die Archivalien zu Leonhard Frank stellte Michael Henke, der Vorsitzende der Leonhard-Frank-Gesellschaft zusammen, der auch eine öffentliche Führung zu der Ausstellung am 14. Februar um 11 Uhr anbietet. Die Würzburger Artikel steuerte Hans Steidle bei. Einen besonderen Akzent setzt der Künstler Jürgen Hochmuth, der seine Illustrationen zum Leben und Werk von Frank als künstlerische Auseinandersetzung mit dem Dichter zeigt.
Bürgermeister Dr. Adolf Bauer eröffnet die Ausstellung am 13. Februar um 14 Uhr. Sie ist zu sehen im Foyer des Ratssaales, 1. Stock Rathaus Würzburg, von 12. bis 26. Februar, montags bis donnerstags 8 bis 18 Uhr und freitags 8 bis 14 Uhr.
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