Einbrecher haben Hochsaison: So können Sie Ihr Zuhause schützen

Wenn es früh dunkel wird, machen sich Einbrecherbanden ans Werk. (Foto: GDV - Ihre Deutschen Versicherer)

Über den Herbst freuen sich vor allem die Einbrecher – wenn es früh dunkel wird, haben sie Hochsaison. Auch in unserer Region sind die Zahlen der Wohnungseinbrüche in den vergangenen Wochen stark angestiegen. Vieles deutet darauf hin, dass überregional agierende Täterbanden professionell auf Beutezug gehen.

Dies sind nur zwei der zahlreichen Fälle, die sich in den letzten Tagen zugetragen haben: Im Schutz der Dunkelheit durchschnitten Einbrecher einen Maschendrahtzaun und gelangen so auf das Grundstück eines Einfamilienhauses im Frauenland. Dann hebelten sie die Terrassentüre auf, bevor sie das ganze Haus durchwühlten. Dabei richteten die Einbrecher gehörigen Schaden an; letztendlich fiel ihnen wertvolle Schmuckstücke in die Hände. Mehrfamilienhäuser verschmähen die Täter ebenfalls nicht: In der Sanderau drangen die Täter über das Küchenfenster ein. Auch hier wurde teurer Schmuck gestohlen.

Neben dem materiellen Schaden richten die Einbrecher in den allermeisten Fällen noch weiteres Unheil an. Wer Opfer eines Einbruchs wird, muss sich mit der Tatsache auseinander setzen, dass Unbekannte sein Heim verletzt, durchwühlt und geplündert haben. So mancher fühlt sich nach einer solchen Tat zuhause nicht mehr sicher, leidet unter Schlafstörungen, sogar unter Depressionen.

Sicherheits-Tipps der Kriminalpolizei
Diese praktischen Tipps können manche Einbrüche verhindern: So rät die Polizei, Fenster und Türen nicht gekippt zu lassen, sondern bei jedem Verlassen des Hauses sorgfältig zu versperren. Außerdem wird der Einsatz von Zeitschaltuhren zur Beleuchtung der Wohnräume in den Abendstunden empfohlen. Die Erfahrung zeige, dass sich Täter beim Auskundschaften bevorzugt Objekte aussuchen, wo scheinbar niemand zuhause ist.

Urlaubszeiten oder längere Abwesenheit sollten keinesfalls auf dem Anrufbeantworter aufgesprochen oder auf Facebook gepostet werden. Auch einen überfüllten Briefkasten können Einbrecher förmlich als Einladung auffassen. Eine gute Idee ist es dagegen, während der Abwesenheit Geld und Wertsachen in einem Schließfach bei der Bank aufzubewahren.

Das Wichtigste aber ist, dass Nachbarn oder Zeugen bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei über Notruf 110 verständigen. „Rufen Sie uns rund um die Uhr an“, so die Polizei. „Wir kommen lieber zweimal umsonst als einmal zu spät.“
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