Ein Zeichen der Verbindung

Hochbegehrt bei Sammlern: Die neue Sondermarke samt Sonderstempel vom Ausgabetag.

Neue Sonderbriefmarke zu Ehren Kardinal Döpfners

Am Montag, 26. August, wäre Julius Kardinal Döpfner 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass haben bei einer Feierstunde im Würzburger Exerzitienhaus Himmelspforten Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, Würzburgs Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Hartmut Koschyk, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, eine Sonderbriefmarke vorgestellt.
Das neue Postwertzeichen mit einem Portowert von 58 Cent ist ab sofort erhältlich, die Auflage beträgt rund sechs Millionen Stück. An der Veranstaltung nahmen neben den Kardinälen Joachim Meisner, Karl Lehmann, Rainer Maria Woelki und Reinhard Marx, Bischöfe aus allen deutschen Diözesen, hochrangige Politiker wie Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Bundespostminister a. D. Wolfgang Bötsch sowie der evangelische Regionalbischof Christian Schmidt teil.
Die Sondermarke zu Ehren Kardinal Döpfners trägt den Schriftzug: „Die Kirche liegt nicht auf der Sandbank der Zerstörung, sondern auf der Werft der Erneuerung.“ Das Zitat sei auf Anregung von Kardinal Lehmann einer Ansprache Döpfners entnommen worden. Erzbischof Zollitsch würdigte ihn als einen Seelsorger, der sich mit einem ganzheitlichen Blick um die ihm anvertrauten Menschen gekümmert habe. Die Sonderbriefmarke könne ein Symbol sein: „Auch im Zeitalter neuer Kommunikationswege wie Internet, Twitter und Facebook bleiben Briefmarken Zeichen für Verbindung und persönliche Kommunikation.“ Bischof Dr. Friedhelm Hofmann betonte, Döpfner habe es verstanden, den Auftrag der Kirche glaubwürdig in seiner Zeit zu leben.
In einem Dankgottesdienst im Neumünster  hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann Julius Kardinal Döpfner in seiner Predigt als „Brückenbauer in einer Zeit des Übergangs“ gewürdigt. Hauptzelebrant beim Dankgottesdienst im mit rund 500 Gläubigen gefüllten Neumünster war Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Im Neumünster feierte Döpfner inmitten der zerstörten und ausgebrannten Stadt bis 1957 als Bischof von Würzburg die Pontifikalgottesdienste.
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