Ein voller Erfolg: Über 50.000 Euro für guten Zweck beim Würzburger Handballfest

Mannschaftsfoto DJK Rimpar Wölfe, 2. Handball-Bundesliga, Saison 2013/14: obere Reihe v.l.: Matjaž Krže, Jan Schäffer, Janko Škrbic, Daniel Sauer, Jan Winkler, Lars Spieß, Julian Bötsch, Tom Spieß, mittlere Reihe v.l.: Stefan Schmitt, Dominik Schömig, Matthias Keidel, Josef Schömig, Jens Bürkle, David Winheim, Tobias Büttner, Julian Sauer, untere Reihe v.l.: Fabian Heinrich, Nicolas Gräsl, Markus Leikauf, Max Brustmann, Michael Fleder, Steffen Kaufmann, Sebastian Kraus.Foto: Matthias Weber
DJK Rimpar Wölfe - VFL Gummersbach 22:30 (10:13): Die Freude bei den Schirmherren der Veranstaltung, Gabrielle Nelkenstock und Daniel Sauer, war unübersehbar, als Moderator Norbert Hufgard nach Abpfiff der fair geführten Partie der beiden Bundesligamannschaften, den Erlös für den guten Zweck mit knapp 49.000 Euro verkündete, den die Sparkasse Mainfranken kurzerhand auf 50.250 Euro aufrundete.

Ein Betrag der zu den höchsten Summen zählt, welche bei derartigen Events im Raum Würzburg erzielt werden konnten. Nicht nur der Verein "Kampf gegen den Krebs e.V." und die Jugendmannschaften der DJK Rimpar waren die Gewinner, sondern auch die 2133 Zuschauer in der sOliver Arena, die neben sehenswertem Spitzenhandball auch sonst einen kurzweiligen Sonntagnachmittag erleben konnten.

Umrahmt von Auftritten der Versbacher Karnevalsgesellschaft und Sängerin Steffi List, die mit ihrer Gesangsgruppe "Mosaik" (talentierte Sänger mit Behinderung) ein vorbildliches Inklusions-Projekt betreibt, zeigten die dritte Herrenmannschaft der DJK und ein Prominententeam aus Würzburg ein sehr intensives Vorspiel. Geführt von den Basketballern Christoph Henneberger und Maxi Kleber machten die Promi's eine ausgezeichnete Figur und die jungen Wölfe hatten alle Hände voll zu tun, um einen knappes 12:11 über die Zeit zu bringen.

Auch der "Main-Event" - das Spiel des heimischen Zweitligisten DJK Rimpar Wölfe gegen den 14fachen Deutschen Meister aus Gummersbach zeigte so manches Handballkunststück zum Zungeschnalzen. Zunächst hatte die Heimsieben die Sache klar im Griff, führte nach 15 Minuten mit 9:5 und bewies, weswegen sie in der aktuellen Zweitligasaison zu den positiven Überraschungen gezählt wird.

Einige unsauber gespielte Angriffe erlaubten dem VFL im Anschluss mehrere leichte Gegensstosstore und der Bundesligist erhöhte merklich die Schlagzahl. Reihenweise entschärfte der "Würzburger Junge" Carsten Lichtlein im Kasten des VFL die Würfe der Wölfe und ermöglichte seinen Vorderleuten damit einen 7:0 Lauf, welcher den Halbzeitstand von 10:13 sicherstellte. Auch nach dem Wechsel blieb Gummersbach auf dem Gaspedal. Das 12:21 an der Anzeigetafel nur zehn Minuten nach Wiederanpfiff ließen keine Zweifel offen, wer am Ende als Sieger das Parkett verlassen wird.
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