Ein Schwimmbad voll Beton

Jahrhundertbaustelle: Stadtbaurat Christian Baumgart, Tiefbauleiter Jörg Roth und Brückeningenieur Roland Meier machen sich vor Ort ein Bild von den Arbeiten. Foto Christian Weiß

Die Brücke Randersackerer Straße nimmt Gestalt an

Es ist eine Jahrhundertbaustelle in Würzburg: Innerhalb von zwei Jahren wird die Brücke Randersackerer Straße über den Stadtring und die DB-Strecke erneuert. Demnächst wird der Überbau betoniert – ein wichtiger Meilenstein im Brückenbau, vor dem sich Stadtbaurat Christian Baumgart, Tiefbauleiter Jörg Roth und Brückeningenieur Roland Meier vom Fortgang der Arbeiten vor Ort nach einem Jahr Bauzeit überzeugen.
Der rund 8,9 Millionen Euro teure Neubau war nötig geworden, weil an der alten Brücke im Lauf der Zeit erhebliche Schäden entstanden sind. Außerdem sollen die Verkehrsverhältnisse verbessert werden. Derzeit entsteht, von Autofahrern und Zugreisenden weitgehend unbemerkt, eine neue, 1.100 Quadratmeter große Brücke, die sich über 70 Meter erstreckt.
Für diese Brücke müssen rund 5.000 Kubikmeter Beton in Pfähle, Widerlage, Brückenüberbau und Pfeiler verbaut werden. Das ist so viel Beton, wie das Schwimmer- und das Springerbecken des Dallenbergbades zusammen fassen würden. In die Brücke werden dabei rund 600 Tonnen Beton- und Spannstahl verbaut, das entspricht etwa dem Gewicht von 460 VW Golfs.
Für den festen Halt wurden 39 Großbohrpfähle in den Untergrund getrieben, teilweise bis zu 42 Meter lang. Alle Pfähle aneinandergelegt ergeben zusammen eine Länge von 1,6 Kilometern.
Nachdem jetzt der Überbau betoniert wird, wird im Anschluss die Abdichtung angebracht sowie voraussichtlich im August das Lehrgerüst ausgebaut. Der Verkehr wird voraussichtlich erstmals Anfang Oktober über die neue Brücke fließen, während die alte Brücke ab November abgebrochen werden soll.
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