Diesem Mann verdankt die Uni viel

Arnold Heimberger. Foto Robert Emmerich

Ehrensenator Arnold Heimberger wird am 21. Juli 100 Jahre alt

Der langjährige Syndikus der Universität Würzburg, Leitender Regierungsdirektor a.D. Arnold Heimberger, feiert am Sonntag, 21. Juli, seinen 100. Geburtstag. Sein Amt an der Universität trat er am 1. November 1948 an; 1978 ging er nach fast 30jähriger Dienstzeit in den Ruhestand.
Die Universität Würzburg verdankt Arnold Heimberger viel. Sein herausragendes Verdienst ist sicher, dass nach der Zerstörung Würzburgs am 16. März 1945, von der auch die Gebäude der Universität nicht verschont blieben, der Lehr- und Forschungsbetrieb schnell wieder anlaufen und sich weiterentwickeln konnte. Insgesamt stand der Verwaltungsfachmann Arnold Heimberger 21 Rektoren mit Rat und Tat zur Seite; er führte sie in ihr Amt ein und begleitete sie durch ihre Amtszeit.
Heimberger, 1913 in Bonn geboren, studierte Rechtswissenschaften in München und Frankfurt. Nach der Ablegung der Großen Juristischen Staatsprüfung folgten zunächst Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft in Russland. Nach seiner Heimkehr war er einige Zeit an der Universität Erlangen und begann dann seine Arbeit als Syndikus in Würzburg. Ab 1969 war er zudem ständiger Vertreter des Kanzlers der Universität.
Heimberger galt damals als einer der wenigen exzellenten Kenner des Hochschulwesens und Hochschulrechts. Sein Wirken fand weit über Würzburg hinaus Beachtung, auch im Staatsministerium in München hatte sein Wort Gewicht.
Im April 1978 wurde Heimberger das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Die Universität Würzburg würdigte seine Verdienste mehrfach. 1978 verlieh sie ihm die Würde eines Ehrenbürgers, 1993 dann, auch anlässlich seines 80. Geburtstages, ernannte sie ihn zum Ehrensenator. Das ist die höchste Auszeichnung, die die Universität vergibt
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