Deutscher Schulpreis: Don Bosco Berufsschule in der Endrunde

Die Don Bosco Berufsschule hat die Finalrunde der besten 15 Schulen erreicht. Jetzt geht es in Berlin um den Deutschen Schulpreis 2015. (Foto: Don Bosco Berufsschule)
In Deutschland gibt es hervorragende Schulen. Das beweisen 15 Schulen aus der ganzen Bundesrepublik, die es in die Endausscheidung um den Deutschen Schulpreis 2015 geschafft haben. Die Jury hat sie für die diesjährige Preisverleihung in Berlin nominiert.

Auch Würzburg ist mit der „Don Bosco Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung“ bei dem Wettbewerb vertreten. Eine Delegation aus Schülern und Lehrern reist am 10. Juni zur Verleihung des Deutschen Schulpreises nach Berlin. Dort werden die Preisträger bekanntgegeben und von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet.

Die 15 nominierten Schulen haben ein aufwendiges Bewerbungsverfahren durchlaufen und zuvor oft jahrelang an ihrer Qualität gearbeitet, um sich dafür fit zu machen. Eine Jury aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern hatte zunächst auf Basis der Bewerbungsunterlagen 20 Schulen ausgewählt, die Anfang des Jahres von Juryteams vor Ort besucht und begutachtet wurden. Im Anschluss hat die Jury 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis nominiert.

Erfolge trotz hoher Barrieren
Zu den besten 15 Schulen zählt die „Don Bosco Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung“ in Würzburg. Hier widmet man sich besonders erfolgreich jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren, die in Schule und Ausbildung Misserfolge erleben, aber dennoch nicht aufgeben: „In der Don-Bosco-Schule, einem von der Caritas gGmbH getragenen Beratungszentrum und einer Berufsschule, wird das Selbstvertrauen solch junger Menschen mit verschiedenen Unterstützungsbedürfnissen dadurch wieder aufgebaut und gestärkt, dass man ihnen ganz individuelle Wege in die berufliche Qualifizierung und Ausbildung und schließlich auf den Arbeitsmarkt ebnet“, würdigte Prof. em. Dr. Gotthilf Gerhard Hiller, Pädagogischer Experte der Robert-Bosch-Stiftung, das Engagement der Schule. „Eine engagierte und konzeptionell starke Schulleitung und ein nicht minder starkes, gleichermaßen einfallsreiches wie pragmatisch zupackendes Kollegium hält ein hochprofessionell realisiertes Gefüge von Angeboten und Programmen vor und entwickelt diese ständig weiter“, so Prof. Hiller.

Von den 15 nominierten Schulen werden sechs mit Preisen ausgezeichnet. Der Hauptpreis ist mit 100.000 Euro dotiert, vier weitere Preise mit je 25.000 Euro. Außerdem wird der „Preis der Jury“ in Höhe von ebenfalls 25.000 Euro verliehen. Alle Nominierten, die nicht zu den Preisträgern gehören, erhalten einen Anerkennungspreis von jeweils 2.000 Euro.

Die Robert Bosch Stiftung vergibt den Deutschen Schulpreis seit dem Jahr 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Medienpartner sind das Nachrichtenmagazin Stern und die ARD. Seit dem Start des Programms haben sich über 1.500 Schulen für den Preis beworben. Bei der Entscheidung über die Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Diese sechs Kriterien sind inzwischen als Kennzeichen für gute Schulqualität allgemein anerkannt.

Mehr Info: www.deutscher-schulpreis.de
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.