Der Baum der Freundschaft

Nagasakis Oberbürgermeister Tomihisa Taue (Mitte) und Oberbürgermeister Georg Rosenthal (r.) unterzeichnen die Urkunde für die „Citizens’ Friendship City Affiliation“. Foto Christian Weiß

Nagasaki und Würzburg wachsen zusammen

Die beiden Städte Nagasaki und Würzburg haben offiziell einen Freundschaftsvertrag abgeschlossen: Nagasakis Oberbürgermeister Tomihisa Taue und Oberbürgermeister Georg Rosenthal unterzeichneten am Mittwoch im Würzburger Ratssaal die Urkunden.
Die beiden Städte verbindet neben der völligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg vor allem der Würzburger Mediziner Philipp Franz von Siebold, betonte Rosenthal in seiner Festrede vor den japanischen Gästen, die zur Unterzeichnung aus Japan angereist waren. Auf diesen Grundlagen haben Bürger beider Städte einen großen kulturellen Austausch begonnen, der durch die offizielle Freundschaft gefördert werden soll.
„Von heute an wird eine neue Seite in der Geschichte der beiden Städte geprägt“, sagte Nagasakis Oberbürgermeister Taue. Der Würzburger Siebold habe einen großen Baum für die Freundschaft zwischen den beiden Städten gepflanzt. „Diesen Baum der Freundschaft lassen wir nun größer wachsen“, so Taue.
Die Wünsche und Bestrebungen unterstrichen auch Japans Botschafter Takeshi Nakane sowie Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Präsident der Siebold-Gesellschaft. Nakane erinnerte an den regen Austausch und die vielfältigen Begegnungen in den vergangenen Jahren, während von Brandenstein-Zeppelin auf die Hilfsaktion der Siebold-Gesellschaft nach dem Erdbeben in Japan zurückblickte. Er freue sich nun über die offizielle Freundschaftserklärung, so von Brandenstein-Zeppelin: „An diesem Tun hätte Siebold die größte Freude gehabt.“
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