Bürgerforum fordert höhere Investitionen in Schulen

Charlotte Schloßareck, Oberbürgermeister-Kandidatin des Bürgerforums
Wer schulpflichtige Kinder hat, wird sich vermutlich schon öfters über den Zustand vieler Würzburger Schulen gewundert haben. Wo bröckelt nicht überall der Putz? Welche anheimelnde Atmosphäre könnten Roentgen- oder Wirsberg-Gymnasium – als Beispiele für alle Würzburger Schulen - ausstrahlen, wenn sie endlich in einen ordentlichen Zustand versetzt werden? Wie wirken sie im Vergleich zum kreiseigenen Deutschhaus-Gymnasium? Wie wird es mit dem Schwimmbad in der Gustav-Walle-Schule weitergehen?
„Wir wollen vermeiden, dass Eltern zur Eigenhilfe greifen müssen, damit ihre Kinder eine angenehme Lernatmosphäre haben“, sagt Charlotte Schloßareck, Oberbürgermeister-Kandidatin des Bürgerforums. „Wenn wir in den nächsten Jahren jeweils zwei Millionen Euro zusätzlich für unsere Schulen übrig haben, werden in sechs Jahren die drängendsten Probleme beseitigt sein. Das ist ein Betrag, der mit solider Haushaltsführung vereinbar ist, und der gleichzeitig gut angelegt ist: in die Zukunft unserer Kinder.“

"Sanierung von Schulen hat Vorrang vor Theaterneubauten"
Das Bürgerforum, so Schloßareck, hat stets darauf hingewiesen, dass die Sanierung der Schulen Vorrang haben muss vor unsicheren Abenteuern mit Theaterneubauten oder anderen Fehlinvestitionen. „Wer hier das Geld an die falsche Stelle lenkt, mag sich selbst ein visionäres Denkmal setzen. Aber wir sind davon überzeugt, dass es klüger ist, bei der Sanierung des Theaters lieber etwas bescheidener zu denken und die dadurch frei werdenden Mittel in die Schulen zu stecken. Das ist besser für alle!“
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