Blutleere Pfingsferien: In den Ferien bleiben zu viele Spenderliegen leer

Im Labor werden die Blutspenden aufbereitet. (Foto: Copyright BSD des BRK / Foto Guido Rehme)
Die Pfingstferien stehen vor der Tür. Bald geht es gemeinsam mit der Familie ab in die Sonne. Man entflieht dem Alltag und tankt neue Energie. Grundsätzlich ist das jedem gegönnt. Doch auch hier gibt es die berühmte Kehrseite der Medaille: Für den Blutspendedienst des BRK (BSD) bringt die Pfingstferienzeit die große Gefahr, dass viele Spenderliegen leer bleiben.

„In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Blutspender in den Pfingstferien regelmäßig eingebrochen. Bis zu 20 Prozent weniger Menschen kamen zum Blutspenden auf die angebotenen Termine“, sagt Georg Götz, kaufmännischer Geschäftsführer vom BRK-Blutspendedienst.

Blut ist nur 42 Tage haltbar
Die Folge: „Der sogenannte Puffer in den Blutspende-Lagern des BSD schrumpft. Es ist wichtig zu wissen, dass Blut nur eine begrenzte Haltbarkeit von 42 Tagen hat“, erklärt Götz weiter. Entstehende Lager-Engpässe wirken sich auf die Blutversorgung der kranken und verletzten Patienten in Bayerns Krankenhäusern aus. Gebraucht werden dort jeden Tag 2.000 Blutspenden. Natürlich macht dieser Bedarf in den Pfingstferien keine Pause.

Blutspendetermine bietet der BSD auch während der Pfingstferien bayernweit flächendeckend an. Informieren kann sich jeder Interessierte im Internet unter www.blutspendedienst.com/termine oder bei der Spenderhotline zwischen 7.30 Uhr und 18.00 Uhr unter 0800 11 949 11.

Wer Blut spenden kann
Blutspenden kann jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 73 Jahren. Als Erstspender sollte man nicht älter als 64 sein. Frauen können viermal, Männer sogar sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen. Mitbringen sollen die Blutspender ihren Blutspendeausweis, bei Erstspendern reicht ein amtlicher Lichtbildausweis.
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