Belegschaft spendet ihren Lohn: Baustoffe Kuhn unterstützt „Tafel“ und Klinik

V.l.: Karl Dengel (Geschäftsführer Baustoffe Kuhn, Lengfurt), Bruder Werner (Christusträger-Bruderschaft Triefenstein), Birgit Dengel (Baustoffe Kuhn), Carmen Wiesmann und Elly Liebler (Marktheidenfelder Tafel).
Dreimal fand in diesem Jahr ein Tag der offenen Tür bei der Firma Baustoffe Kuhn in Lengfurt und Zellingen statt, im Januar, Mai und Oktober – und jedes Mal ging es dabei um einen guten Zweck. Im Herbst konnten noch zwei weitere Spendenschecks übergeben werden.
Nach zwei größeren Spenden an die Palliativ-Station des Juliusspitals Würzburg und an „Das kunterbunte Kinderzelt e.V.“ , ein Kinderhilfswerk mit Sitz in Schlüchtern konnte nun nach endgültiger Schlussbilanz des ersten Halbjahres auch für den Oktober-Tag der offenen Tür wieder Geld übergeben werden: Erneut hat die Belegschaft der Firma Baustoffe Kuhn den gesamten Lohn dieses Tages für den guten Zweck gegeben - eine besondere Gemeinschaftsleistung der gesamten Belegschaft, wie Geschäftsführer Kai Dengel hervorhebt. Die überreichten Spenden setzen sich aus dem gespendeten Lohn und dem Erlös des Kaffee- und Kuchenverkaufs zusammen. Aufgrund der ausgezeichneten Geschäftsentwicklung im Bereich „hochwertige Spezialartikel“ konnte dieser Betrag noch einmal durch die Geschäftsleitung aufgestockt werden.
1.000 Euro erhält die „Tafel“ in Marktheidenfeld. Elly Liebler und Carmen Wiesmann, beide in der „Tafel“ tätig, berichten von dringend notwendigen Nachrüstungen im Hause. Dazu gehören neue Geräte zum Kühl- und Frischhalten der Lebensmittel und Weihnachtszuwendungen für die Kunden, die mittlerweile auf über 170 Bedürftige inklusive 50 Kinder angewachsen sind.
Ebenfalls 1.000 Euro erhält die Gemeinschaft der Christusträger im ehemaligen Kloster Triefenstein. Bruder Werner berichtet von der Klinik, die in der demokratischen Republik Kongo betrieben wird. Zwei Ärzte arbeiten vor Ort, außerdem werden in der Klinik Krankenpfleger ausgebildet. Die Klinik hat 470 Betten. Viele Patienten in der Kinderklinik können sich zwar selbst mit mitgebrachtem Essen versorgen, doch es gibt viele Patienten, die niemanden haben, der sie versorgt. Deshalb wurde eine Küche eingerichtet. Die Klinik übernimmt sehr oft die Behandlungskosten für mittellose Patienten.
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