Auto rammte Kinderwagen auf der Löwenbrücke: Erst Tempo 30, dann Neuplanung

Das Nadelöhr Löwenbrücke soll durch eine neue Tempo-30-Zone sicherer werden. (Foto: Georg Wagenbrenner)
Nach einem schlimmen Unfall auf der Löwenbrücke, bei dem ein Säugling lebensgefährlich verletzt wurde, beschloss der Stadtrat die sofortige Einführung einer Tempo-30-Zone. Ein Geländewagen hatte das Baby am Montag, 22. September, in seinem Kinderwagen auf der Löwenbrücke erfasst.

Vor kurzem hat schritt der Schildertrupp der Fachabteilung Tiefbau zur Tat: 30 Stundenkilometer ist nun bereits in den Rampenbereichen der Brücke als Höchstgeschwindigkeit ausgeschildert. Dadurch soll das Nadelöhr bis zu einer möglichen Neuplanung des Verkehrs sicherer werden.

Der tragische Unfall auf der Brücke hat die Diskussion um eine neue Verkehrsregelung für die wichtige Drehscheibe angeheizt. Wie Baureferent Christian Baumgart erläuterte, sei die Verkehrsplanung, die künftig auch Radlern mehr Platz einräumen soll, bereits weit entwickelt und erhalte derzeit den letzten Feinschliff.
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