Auf den Punkt gegart

Fränkischer Spargel ist eine Köstlichkeit. Foto Petra Bork, pixelio.de

So wird Spargel richtig zubereitet

Spargel zuzubereiten ist nicht schwierig, wenn man weiß, worauf es ankommt. Schon beim Schälen kann man sich die Erfahrungen vieler Köche und Hobbyköche zunutze machen. Am einfachsten ist es, den Spargel locker in die eine Hand zu nehmen und einen Sparschäler mit der anderen Hand langsam - und mit nicht zu großem Druck - von oben zur Schnittstelle zu führen. Beim weißen Spargel setzt man kurz unter dem Kopf an, bei violettem und grünem schält man nur den unteren Teil. Im Zweifel schält man lieber etwas zu großzügig als zu zurückhaltend. Anschließend werden noch die Schnittflächen abgeschnitten. Die Schale wäscht man gründlich, um für den nächsten Tag noch eine feine Spargelcremesuppe davon zu kochen.
Vor dem Kochen kann man die Spargel in Portionen von je acht bis zwölf Stück mit einem Baumwollzwirn zusammenbinden. Dann brechen sie nicht so leicht. Das Wasser, in dem der Spargel gegart wird, ist leicht gesalzen. Ein wenig Zucker mildert die bittere Geschmacksnote und etwas Zitrone oder Essig - vorsichtig dosiert - sorgt dafür, dass der Spargel seine frische Farbe behält. Erst einmal bringt man das Wasser zum Kochen. Dann gibt man den Spargel ins Wasser, in dem er dann siedend gegart wird. Ist der Spargel weiß, braucht er etwa eine Viertelstunde, bis er gar ist. Grüner Spargel kommt mit zehn Minuten aus. Die Garzeiten sind natürlich auch von der Dicke der Stangen abhängig. Deshalb sollte man die Garprobe mit einem spitzen Messer machen. Fühlt sich der Spargel beim Einstechen weich an, ist er gar. Etwas Biss sollte er aber noch haben.
Foto Petra Bork, pixelio.de
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