50 Jahre ehrenamtliches Engagement: Malteser ehren „ihren Baron“

Diözesanleiter Hans-Georg von Mallinckrodt (l.) übergibt seinem Vorgänger Richard-Franz Freiherr von Bechtolsheim (Mitte) das Dienstalterkennzeichen „50 Jahre“. Das freut auch Diözesangeschäftsführer Stefan Dobhan (im Hintergrund). (Foto: Foto Gerhard Petter, Malteser)
Richard-Franz Freiherr von Bechtolsheim fühlte sich sichtlich wohl im Kreise „seiner“ Beauftragten: Sie hatten ihren ehemaligen Diözesanleiter zum Führungskonvent eingeladen, bei dem zweimal im Jahr die wesentlichen Dinge der Malteserarbeit vor Ort, in Unterfranken und überregional besprochen werden. Wichtigster Grund für die Einladung war, dass sie ihn ehren wollten für sein jahrzehntelanges, nicht nachlassendes Engagement unter dem Malteserkreuz. Sein Nachfolger im Amt, Hans-Georg von Mallinckrodt, übergab ihm daher für sein ununterbrochenes aktives Mittun das „Dienstalterkennzeichen 50 Jahre“.
1962 hatte von Bechtolsheim die Malteser in Würzburg mitgegründet, 40 Jahre war er ihnen als ehrenamtlicher Diözesanleiter vorgestanden. Anschließend hatte er noch etliche Jahre das Amt des Diözesanauslandsbeauftragten inne, bis ihn gesundheitliche Gründe dazu zwangen, sich aus Verantwortung zurückzuziehen. Dennoch ist er immer noch – wenn es seine Gesundheit zulässt – präsent und interessiert sich sehr für das, was die Malteser in der Diözese tun - und zwar jeder einzelne Helfer.
So ließ er es sich zum Beispiel nicht nehmen, anlässlich des 50jährigen Bestehens des Malteserverbandes im vergangenen Jahr insbesondere am Helferfest teilzunehmen. Dies würdigten „seine Malteser“ damals mit minutenlangem Beifall und auch bei dem Besuch beim Führungskonvent ließen sie ihn deutlich spüren, wie sehr sie „ihren Baron“ schätzen.
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