1.556 Kilometer für die Krebsforschung

Freuen sich auf den Benefizlauf „Aktiv gegen Krebs“ auf der Mainfranken-Messe (v.l.): Gabriele Nelkenstock (Verein Hilfe im Kampf gegen Krebs), Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Prof. Dr. Hermann Einsele (Direktor Med. Klinik II). Bild Universitätsklinikum Würzburg

Viertägiger Benefizlauf auf der Mainfrankenmesse

Das Universitätsklinikum Würzburg und der Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ veranstalten auf der diesjährigen Mainfranken-Messe in Würzburg einen viertägigen Benefizlauf für die Krebsforschung. 37 Marathon-Teams werden auf Laufbändern in Summe 1.556 Kilometer zurücklegen – eine Strecke, die der Entfernung zwischen der Europastadt Würzburg und seiner schottischen Partnerstadt Dundee entspricht.
Vom 28. September bis 6. Oktober findet auf den Mainwiesen die Mainfranken-Messe als größte Wirtschaftsschau der Region statt. Traditionsgemäß ist die Uniklinik mit einem Stand in Halle 1 vertreten. An vier Messetagen wird es hier besonders dynamisch zugehen: Zusammen mit dem Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ veranstaltet das Würzburger Großkrankenhaus vom 3. bis 6. Oktober den Benefizlauf „Aktiv gegen Krebs – Forschen statt Resignieren“.
 „Wir werden fünf Laufbänder in der Messehalle aufstellen“, schildert Gabriele Nelkenstock, die Gründerin von „Hilfe im Kampf gegen Krebs“. Darauf sollen gleichzeitig immer fünf Mitglieder eines Teams laufen. Jedes Team hat 45 Minuten Zeit, gemeinsam die Marathon-Distanz von 42 km zu bewältigen. Während dieser Zeit können die Läufer auch gewechselt werden – ein Team kann aus bis zu zehn Personen bestehen.

Oliver Jörg auf dem Laufband
Insgesamt haben sich 37 Mannschaften angemeldet, darunter auch ein Landratsamt-Team mit Landrat Eberhard Nuss, ein CSU-Team mit dem bayerischen Landtagsabgeordneten Oliver Jörg, ein Uniklinikum-Team mit Vorstandsmitgliedern des Krankenhauses sowie ein Olympia-Team mit ehemaligen Olympia-Teilnehmern. An den vier Aktionstagen wird von 100 bis 18 Uhr gelaufen.
Jedes Team entrichtet – teilweise von Sponsoren finanziert eine Startgebühr von 500 Euro. Die erwartete Gesamtspendensumme von rund 25.000 Euro soll dazu genutzt werden, viel versprechende Krebsforschungsaktivitäten am Uniklinikum Würzburg zu unterstützen.  „Bei der Entwicklung von neuen onkologischen Behandlungsstrategien haben wir zwei besonders heiße Eisen im Feuer“, berichtet Prof. Hermann Einsele, der Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik II. „Ein Forscherteam entwickelt neuartige Antikörper, die in der Lage sind, zielgerichtet das Immunsystem zu aktivieren, um bösartige Tumorzellen zu beseitigen. Ein anderes Konzept setzt spezielle weiße Blutkörperchen ein, die den Tumor erkennen und vernichten können.“

Bewegung als beste Krebsprävention
Schirmherrin der Aktion ist Barbara Stamm. „Der Benefizlauf passt sehr gut zur diesjährigen Initiative ‚Gesund.Leben.Bayern. Aktiv gegen Krebs‘ des Bayerischen Gesundheitsministeriums, die der Krebsprävention widmet“, schildert die bayerische Landtagspräsidentin. Wie wichtig dieses Thema sei, könne man schon allein daran ablesen, dass in Bayern jährlich 68.000 Menschen an Krebs erkrankten. Doch Bewegung ist eine wirksame Prävention: Mittlerweile ist bekannt, dass sich durch Bewegung und Sport das Risiko für eine Krebserkrankung um bis zu 30 Prozent verringern lässt.

Trinkflasche kaufen, Forschung fördern
Auch die Zuschauer des Benefizlaufs können auf einfache Weise eine finanzielle Unterstützung leisten. „Wir haben anlässlich des Benefizlaufs eine hochwertige Sportlertrinkflasche mit einem eigenen Design produzieren lassen. Diese kann man am Stand des Uniklinikums in Halle 1 auf der Mainfranken-Messe erwerben“, so Gabriele Nelkenstock. Der Erlös des Verkaufs kommt dem Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ zugute.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.