100 Millionen Euro für Neugestaltung der Festung

Durch eine Generalsanierung und Neukonzeption soll die Festung attraktiv und zukunftsfähig werden.
Die Festung Marienberg ist seit 800 Jahren sichtbares Wahrzeichen der Stadt. „Der Erhalt dieses einzigartigen Kulturguts liegt in der Verantwortung des Freistaats Bayern“, sagte Dr. Markus Söder, Bayerischer Finanzminister, am Donnerstag in Würzburg. Eine Sanierung der Festung werde zunehmend unumgänglich. Neben Mängeln bei Statik und Brandschutz sowie veralteter Haustechnik sei die Festung auch nicht barrierefrei ausgestaltet. Durch eine Generalsanierung und Neukonzeption soll die Festung attraktiv und zukunftsfähig werden. „Hier machen wir keine Flickschusterei, sondern die große Lösung. Wir investieren rund 100 Millionen in die Neugestaltung der Festung“, kündigte Söder an.

Söder verspricht „Fränkisches Landesmuseum“
Söder stellte gemeinsam mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm und dem Vorsitzenden des Hochschulausschusses des Landtags, Oliver Jörg, das neue Konzept für die Festung vor. Die bislang zersplitterten Angebote auf der Festung werden neu strukturiert und besucherfreundlich organisiert. Die drei Innenhöfe sollen jeweils Museumsbereich, Servicebereich sowie Veranstaltungs- und Tagungsbereich beheimaten. Besonderes Augenmerk wird auf die Neugestaltung des Museumsbereichs gelegt. „Wir schaffen ein – längst überfälliges – fränkisches Landesmuseum“, versprach Söder. Die in der Festung angesiedelten Museen sollen zusammengeführt und deutlich aufgewertet werden. Sanierung und Umstrukturierung sollen bis 2026 abgeschlossen sein.
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