Würzburg startet mit einem Rekord ins neue Jahr

Ein Geschenk für den Ehrengast (v.l.): Evangelischer Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm und Oberbürgermeister Christian Schuchardt.
Landesbischof Bedford-Strohm lockt über 700 Gäste zum Neujahrsempfang ins Rathaus

Würzburg (rm). Gleich zum Beginn des neuen Jahres startete Würzburg mit einem Rekord. Denn Oberbürgermeister Christian Schuchardt und seine beiden Bürgermeisterkollegen Dr. Adolf Bauer und Marion Schäfer-Blake konnten anlässlich des Neujahrsempfanges am
vergangenen Sonntag weit über 700 Gäste im Ratssaal willkommen heißen. Das waren rund 200 mehr als im Vorjahr und war sicherlich dem Besuch des evangelischen Landesbischofs und Vorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland Prof. Dr. Heinrich
Bedford-Strohm zu verdanken. Doch bevor der Ehrengast ans Rednerpult treten durfte, hatte Schuchardt den dicht an dicht stehenden Gästen einen kurzen Ausblick auf 2018 geliefert. Er sprach von historisch bedeutsamen Jubiläen, die sich in diesem Jahr zum 100. Mal jähren, wie das Ende des 1. Weltkrieges, die Proklamation Bayerns, die Abschaffung der Monarchie oder der Einführung des Frauenwahlrechts. „Würzburg blüht auf“ betonte das Stadtoberhaupt und das nicht nur wegen der Landesgartenschau, die im April ihre Pforten öffnen wird. An zahlreichen – zum Teil millionenschweren - Projekten zeigte er auf, was sich in der Stadt alles tut. Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, um allen zu danken, die sich haupt- oder ehrenamtlich für dieses Aufblühen stark gemacht haben. Im Anschluss betonte Landesbischof Prof. Dr. Bedford-Strohm in seiner Rede zum Thema „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst - Soziales Engagement als wahre Lebenskunst“, dass die Nächstenliebe und das Engagement für andere nicht nur das Leben derer bereichern, sondern zugleich das eigene. Und unter großem Applaus hob er hervor, dass Humanität keine Nationalität habe! Deshalb müsse Schluss damit sein, die Schwachen, die hier schon immer zu Hause sind, gegen die Schwachen, die von anderswoher kommen, auszuspielen. „Beide Gruppen verdienen unsere Solidarität“, so Bedford-Strohm. Abschließend suchte der Ehrengast das Gespräch mit den Besuchern und lies sich mit diesen gerne ablichten.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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