Würzburg setzt ein deutliches Zeichen

Anlässlich des 70. Jahrestages der Zerstörung Würzburg zog ein bunter Demonstrationszug durch die Stadt.
Würzburg (rm). Über 5000 Bürgerinnen und Bürger gingen kürzlich auf die Straße, um an die Zerstörung Würzburgs vor 70 Jahren zu erinnern, der Opfer zu gedenken, aber auch um ein deutliches Zeichen für Weltoffenheit, Wachsamkeit und Toleranz gegenüber allen Menschen und Religionen und gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Aufgerufen zur Demonstration, die vom Bahnhof zum Dom führte, hatte das Aktionsbündnis „Würzburg ist bunt“ und 130 Unterstützergruppen. Am Domplatz angekommen erteilte Oberbürgermeister Christian Schuchardt der Wügida, Pegida und anderen ewig Gestrigen eine klare Absage. „Ohne Zuwanderer wäre Würzburg sehr viel ärmer. Zuwanderer sind keine Bedrohung, sondern eine Bereicherung“, betonte Schuchardt. Im Anschluss verlasen die Vertreter der Religionsgemein-schaften eine Erklärung für den Frieden.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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