Wissenschaftsstaatssekretär Sibler statt Innenminister Herrmann

Stießen beim CSU-Neujahrsempfang im CCW auf ein erfolgreiches neues Jahr an (v.l.): Bürgermeister Dr. Adolf Bauer, Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler, CSU-Stadtratsfraktionschefin Dr. Christine Bötsch, Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Sozi-alreferentin Dr. Hülya Düber und Landtagsabgeordneter Oliver Jörg.
Würzburger CSU startet im CCW mit rund 800 Gästen ins neue Jahr

Würzburg (rm). Traditionell startet die Würzburger CSU am Dreikönigstag mit ihrem Neu-jahrsempfang ins neue Jahr. Auch heuer waren gut 800 Vertreter aus Kirche Politik, Wirt-schaft, Wissenschaft und Gesellschaft der Einladung ins Kongresszentrum gefolgt, wo sie per Handschlag von CSU-Stadtratsfraktionschefin Dr. Christine Bötsch, CSU-Kreisvorsitzenden Oliver Jörg (MdL) sowie wie von Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Bürgermeister Dr. Adolf Bauer begrüßt wurden. Bevor dann endlich der Ehrengast des Abends ans Redner-pult treten durfte, wurden noch einmal – obwohl im Vorfeld die Namen aller angemeldeten Gäste in einer Endlosschleife an die Wand projiziert worden waren – in einem 35-minütigen Begrüßungsmarathon die Wichtigsten der Wichtigen namentlich begrüßt. Doch dann war es endlich soweit, der Ehrengast begrüßte die zahlreichen Gäste – allerdings nicht wie
angekündigt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, sondern der bayerische Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler. Bötsch und Jörg warben um Verständnis, sollten doch tags darauf die Sondierungsgespräche in eine neue Runde starten, und da wurden CSU-Granden wie Innenminister Herrmann und auch die bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm halt in Berlin gebraucht. In Zeiten wie diesen müssen halt alle ihre Opfer bringen und wenn es die Besucher von Neujahrsempfängen sind. Aber auch Staatssekretär Bernd Sibler ist in Würzburg ja kein Unbekannter! Hat er doch in den zurückliegenden Wochen und Monaten gerade in der unter-fränkischen Wissenschaftslandschaft des Öfteren persönlich den einen oder anderen Förder-bescheid übergeben. Und so verwunderte es natürlich nicht, dass seine Rede vor allem bildungspolitisch geprägt war. Jörg dankte ihm für seine Worte und nannte Sibler gerade im Hinblick auf die Erweiterung der Uniklinik einen treuen Wegbegleiter.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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