Weintourismuspreis für Fastnachtspräsident Bernhard Schlereth

Bei der Festveranstaltung in Iphofen (v.l.): Volker Heißmann, Bayerns Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Fränkische Weinkönigin Christin Ungemach und Preisträger Bernhard Schlereth mit Ehefrau Christl.
Iphofen (rm). Bereits 2007 wurde die in Deutschland einzigartige Kampagne „Franken –Wein.Schöner.Land!“ aus der Taufe gehoben. „Auch in ihrem neunten Jahr hat die Kampagne, die heute 241 hochwertige Angebote rund um den Frankenwein vernetzt, nichts von ihrer Leuchtturm-Funktion verloren" betonte kürzlich der Vorsitzende des Tourismusverbandes Franken und Bayerische Innenminister Joachim Herrmann beim Festakt in Iphofen. Während Herrmann in seiner Rede von steigenden Übernachtungszahlen berichtet hatte, dämpfte Fest-redner Prof. Dr. Bernd Eisenstein von der FH Westküste (Schleswig-Holstein) zunächst die Euphorie der Franken durch die Tatsache, dass bei einer Befragung von 17.000 Menschen nur 50 das Weinland als mögliches Reiseziel genannt hätten. Innerhalb der Weinregionen sähe das schon viel besser aus, so Eisenstein. Besonders erfreulich sei der hohe Sympathiewert der Gäste, die schon einmal hier waren. Als großes Plus für die Weinregion Franken führte er die Verbindung von Frankenwein und Tourismus an. Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Weintourismuspreises 2015 an Fastnachtspräsident Bernhard Schlereth. In seiner Laudatio würdigte Volker Heißmann von der Comödie Fürth den Preisträger als „herausragenden Imageträger für Franken und den fränkischen Tourismus“ und führte als Beispiel für dessen Verdienste die Etablierung des Deutschen Fastnachtsmuseums in Kitzingen und die attraktiven Reisepakete rund um die Fastnachtssendung an.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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