Veitshöchheim auf Augenhöhe mit Neuschwanstein

Empfangskomitee in Rokoko-Kostümen.
Veitshöchheim. Die von 1680 bis 1682 erbaute Sommerresidenz der Würzburger Fürstbischöfe in Veitshöchheim stand am letzten Wochenende ganz im Zeichen der „Schlössertage Bayern 2014“. Bayerns Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder war extra nach Unterfranken gereist, um hier den offiziellen Startschuss für die Schlössertage zu geben. Für in sei diese Fahrt nach Veitshöchheim ein völlig neues Gefühl gewesen. Er statte der Fastnachtshochburg am Main ansonsten ja eher in der fünften Jahreszeit und bestens kostümiert seine Besuche ab, so der Minister. In seiner Rede im Vestibül des Schlosses lobte Söder vor zahlreichen Gästen die einzigartige Residenz und den prachtvollen Rokoko-Garten mit seinen rund 300 Sandsteinskulpturen der Hofbildhauer Johann Wolfgang van der Auvera, Ferdinand Tietz und Johann Peter Wagner. Auf den Punkt gebracht betonte Dr. Söder, dass sich Schloss und Hofgarten Veitshöchheim auf Augenhöhe mit Neuschwanstein befänden. Die Bayerische Schloss- und Gartenverwaltung habe in Veitshöchheim in den letzten Jahren viel investiert, Bäume gepflanzt und Alleen instand gesetzt, so der Minister weiter. Ziel der Schlössertage sei es, das historisch wertvolle Erbe der bayerischen Schlösser, Burgen und Gärten für die Bürger erlebbar zu machen. Abschließend trug sich Söder in das Goldene Buch der Gemeinde Veitshöchheim ein und besichtige den wundervollen Hofgarten.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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