Starkbieranstich souverän gemeistert

CSU-Landtagsfraktionschef Thomas Kreuzer zeigte den Unterfranken, wo in Bayern der Hammer hängt und zapfte das Starkbierfass souverän mit zwei Schlägen an.
CSU-Landtagsfraktionschef Thomas Kreuzer spricht in der Kürnacher Höllberghalle

Kürnach (rm). Während am Aschermittwoch die Menschen in Bayern traditionell dem politischen Schlagabtausch in Passau, Vilshofen, Landshut oder Dingolfing folgen, findet das politische Säbelrasseln in Unterfranken seit Mitte der 90er Jahre erst am darauffolgenden Freitag statt. In diesem Jahr konnte Thomas Eberth,
CSU-Kreisvorsitzender und Bürgermeister von Kürnach, den
CSU-Landtagsfraktionschef Thomas Kreuzer in der Höllberghalle willkommen heißen. Rund 900 Gäste konnten mitverfolgen wie Kreuzer- im Vergleich zu manch einem Festredner in den Vorjahren - vollkommen unspektakulär und souverän mit nur zwei Schlägen den Starkbieranstich absolvierte. Nachdem der erste Durst mit einem süffigen Schluck Starkbier von der Würzburger Hofbräu gelöscht worden war, trat Kreuzer ans Rednerpult. In den Mittelpunkt seiner Rede rückte er die Leistungen der CSU und die herausragende Stellung Bayerns im Ländervergleich. Er lobte Bildung, Innere Sicherheit, Landwirtschaft und Umwelt des Freistaates und widmete sich natürlich – wie sollte es in Wahlkampfzeiten auch anders sein – auch dem politischen Gegner. Mit klaren Worten warnte Kreuzer in der vollbesetzten Halle vor dem SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz als dem „Wunderheiler von Würselen“. Abgerundet wurde der Starkbieranstich in Kürnach durch den Auftritt von MdL Mandfred Ländner als „Quirinius von Quirnaha“.

Text und Bilder: Rudi Merkl
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.