Staatssekretär Franz Josef Pschierer beim politischen Starkbieranstich in Kürnach

Gekonnt zapfte Staatssekretär Franz Josef Pschierer das Fass Starkbier.
Kürnach (rm). Seit Mitte der 90er Jahre lädt die Landkreis-CSU traditionell zum Beginn der Fastenzeit zu ihrem Starkbieranstich nach Kürnach ein. Doch anlässlich des schrecklichen Zugunglücks von Bad Aibling wurden landauf und landab politische Aschermittwoch-Veranstaltungen abgesagt und „auch in Kürnach habe man darüber nachgedacht, den Bieranstich abzusagen“, so Bürgermeister Thomas Eberth. Doch die Welt dreht sich bekanntlich weiter und so griff Staatssekretär Franz Josef Pschierer – nach einer Gedenkminute für die Opfer und deren Hinterbliebenen – zum Holzhammer und stach routiniert das Bierfass an. In seiner Rede lobte Pschierer zunächst die bayerische Staatsregierung und die gute Familienpolitik und die Innere Sicherheit als Markenzeichen der CSU. Danach widmete er sich der aktuellen Asylpolitik im Bund und im Freistaat. Er sprach davon, dass man stärker differenzieren müsse, die Bevölkerung nicht überfordern dürfe und dass die CSU ihrer Verantwortung gerecht werden müsse. Danach stieg Manfred Ländner (MdL) wieder als Quirinius von Quirnaha in den Ring und legte in Stadt und Landkreis Würzburg den Finger in so manche Wunde. Für die musikalische Umrahmung sorgte die „Körnier Dorfmusik“.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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