Sportliche Leistungen rund um das Weltkulturerbe

Die meisten Athleten gingen beim Hauptlauf an den Start.
Würzburg (rm). Bei strahlendem Sonnenschein lockte der Würzburger Residenzlauf 2017 am vergangenen Sonntag zahlreiche Sportler und Schaulustige an die Laufstrecke rund um das Weltkulturerbe. Insgesamt 6673 Läuferinnen und Läufer schnürten ihre Laufschuhe und gingen bei insgesamt zehn verschiedenen Rennen an den Start. Das Angebot reichte für die jüngsten Athleten vom Schnupperlauf über Kindergartenlauf, dem Bambinilauf bis hin zum Lauf der Schulen. Während bei den Kindern vor allem der Spaß im Vordergrund stand, ging bei den ambitionierten Hobbyläufern beim Fit-and-Fun-Lauf und beim Hauptlauf die Post ab. Absolutes Highlight rund um die Residenz ist alljährlich der „Lauf der Asse“, bei dem heuer rund einhundert nationale und internationale Profis an den Start gingen. Waren es im letzten Jahr vor allem Regen-, Schnee- und Graupelschauer, die die Sportler behinderten, hatten die Athleten am Sonntag vor allem mit heftigem Wind zu kämpfen. Auch wenn am Sonntag keine neuen Streckenrekorde verzeichnet werden konnten, konnte Bernard Kimeli (28:12) aus Kenia vor Emmanuel Kiprono (29:01) und Bernard Kipkomi (29:22) den Lauf der Asse für sich entscheiden. Bei den Frauen siegte die gebürtige Äthiopierin Fate Tola (32:45), die seit 2016 eingebürgert ist und für die LG Braunschweig an den Start ging. Alles in allem waren Läufer und Organisatoren mit dem Sportevent im Herzen Würzburg sehr zufrieden.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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