Rund 550 Würzburger folgen der Einladung zum Neujahrsempfang der Stadt

Bischof Dr. Friedhelm Hofmann beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Würzburg. Mit dabei (v.l.) Bürgermeister Dr. Adolf Bauer, Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake.
Bischof Hofmann: „Würzburg bleibt meine Heimat“

Würzburg (rm). Beim traditionellen Neujahrsempfang im Würzburger Rathaus stellte Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt am vergangenen Wochenende Würzburg als eine der „schönsten und zugleich dynamischsten Städte Deutschlands“ vor. Nach einem Überblick über die Stadtentwicklung lenkte er den Blick der rund 550 Würzburgerinnen und Würzburger auf die Menschen in Würzburg. Besonders beeindruckt sei er immer wieder vom ehrenamtlichen Engagement. „Ihr Engagement ist ein unbezahlbarer Schatz, der unsere Gesell-schaft zusammenhält und menschlicher macht“, so der Oberbürgermeister. Das Thema Flucht und Vertreibung beschäftige Kirche und Gesellschaft gleichermaßen, betonte Bischof Hofmann, der nach einigen Jahren Pause wieder als Festredner beim Neujahrsempfang der Stadt ans Rednerpult trat. „Mit großer Freude kann ich sagen, dass in Unterfranken und auch in der Stadt Würzburg im Blick auf die Flüchtlingsarbeit Großartiges geleistet wurde“, hob Hofmann hervor und dankte gleichzeitig allen, die sich in diesem Zusammenhang haupt- oder eh-renamtlich engagiert hätten. Mit launigen Worten lockerte Bischof Hofmann immer wieder seine Rede auf und betonte im Hinblick auf das nahende Ende seiner Amtszeit: Er habe die Franken seit seinem Amtsantritt als Bischof von Würzburg als Menschen erlebt, die das Herz zwar nicht auf der Zunge trügen, es dafür aber beherzt in die Hand nähmen. Deshalb bleibe er auch in Zukunft Wahl-Franke und Würzburg bliebe auch in seinem Ruhestand seine Heimat.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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bertina39 gonzalo aus Würzburg Stadt | 14.02.2017 | 16:47   Melden
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