„Regionalität statt Gleichmacherei“

Mainfranken Bier-Vorsitzender Karl-Heinz Pritzl (r.) ehrt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt mit dem Gambrinus 2017.
Mainfranken Bier ehrt Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt mit dem Gambrinus 2017

Würzburg (rm). Seit dieser Woche gehört der aus Mittelfranken stammende Bundeslandwirt-schaftsminister Christian Schmidt einem ganz erlesenen Kreis an. Denn der Vorsitzende der regionalen Brauereigemeinschaft Mainfranken Bier, Karl-Heinz Pritzl, ehrte den Minister mit dem Gambrinus 2017. In seiner Laudatio würdigte Pritzl Schmidt als einen Politiker, der sich nahe am Alltag der Menschen für eine Umweltpolitik mit Augenmaß und Stärkung der Regi-onalität einsetze. Das Gebot der Stunde sei nicht ein Umweltengagement, das sturer Ideologie folge, sondern ein auf Einsicht und Machbarkeit aufgebautes Handeln und genau das tue der neue Gambrinus-Preisträger im besten Sinne, lobte Pritzl bei der Preisverleihung in Würzburg. Ferner nannte er den Minister einen wichtigen Garanten für den Erhalt regionaler Rohstoffe, den Einsatz regionaler Produkte und einen klaren Befürworter des Reinheitsgebotes für bayerisches Bier. „Sie stehen wie wir von der Gemeinschaft Mainfranken Bier für Regionalität als Gegenentwurf zur Gleichmacherei einer globalen Wirtschaft“, brachte es Pritzl auf den Punkt. Als erklärtes Ziel der 1986 gegründeten Gemeinschaft, der heute die Brauereien Friedrich Düll (Krautheim), Kauzen-Bräu (Ochsenfurt), Kesselring (Marktsteft), Rother Bräu (Hau-sen/Rhön), Privatbrauerei Oechsner (Ochsenfurt) und Martinsbräu (Marktheidenfeld) angehören, nannte der Vorsitzende, dass man nach wie vor ein Zeichen gegen das globale Einerlei und für die originären Produkte der Heimat setzen wolle. „Denn Qualität entsteht direkt bei uns und muss nicht über hunderte von Kilometern durchs Land gekarrt werden!“

Text und Bilder: Rudi Merkl
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