Prägende Figur der Würzburger Universitätsmedizin verabschiedet

Amtsübergabe im Würzburger Universitätsklinikum (v.l.): Der scheidende Ärztliche Direktor Prof. Dr. Christoph Reiners, Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle und der neue Ärztliche Direktor Prof. Dr. Georg Ertl.
Würzburg (rm). Zum Jahresende geht der Nuklearmediziner und Ärztliche Direktor des Würz-burger Universitätsklinikums Prof. Dr. Christoph Reiners in den Ruhestand. Zu seiner Verabschiedung im Rudolf-Virchow-Zentrum in der vergangenen Woche waren zahlreiche Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft gekommen, um ihm für sein einzigartiges Engagement und seinen Weitblick über den medizinischen Tellerrand hinaus zu danken. Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle lobte Reiners als eine prägende Figur der Würzburger Universitätsmedizin. „Ihre Hartnäckigkeit beim Einsatz für die Würzburger Universitätsmedizin war stets gepaart mit Ideenreichtum und Flexibilität. Auf diese Weise haben Sie die großen Herausforderungen der vergangenen Jahre gut gemeistert“, betonte der Minister. So konnte der scheidende Direktor weit über eine halbe Milliarde Euro nach Würzburg holen, die unter anderem für die Realisierung von Großprojekten wie die Zentren für Operative Medizin sowie für Innere Medizin und das Rudolf-Virchow-Zentrum verwendet wurden. Sein designierter Nachfolger und bisheriger Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I, Prof. Dr. Georg Ertl, nannte Reiners einen „Kümmerer“, der nicht nur den medizinischen Fortschritt suchte, sondern sich stets den Menschen – Mitarbeitern wie Patienten – zuwandte.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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