Mit der Kutsche zum Spargelanstich

So sieht er aus der Spargel der Saison 2017 (v.l.): Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, Fränkische Spargelkönigin Anna Hennicke, Fränkische Weinkönigin Silena Werner und Landrat Florian Töpper.
Landwirtschaftsminister Brunner eröffnet bayerische Spargelsaison in Franken

Lindach (rm). Vor wenigen Tagen hat Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in Lindach die lang ersehnte Spargelsaison für ganz Bayern eröffnet. Nach kurzen Grußworten von Bürgermeister Horst Herbert und Landrat Florian Töpper outete sich Brunner als begeisterter Spargelfan. In seiner Rede auf dem Spargelhof von Peter Seufert lobte er den Spargel als Paradebeispiel eines regionalen und saisonalen Produkts. Die kurzen Wege vom Feld zum Verbraucher seien ein unschlagbarer Vorteil des bayerischen Spargels und ein Garant für ein Höchstmaß an Frische und Qualität, so der Minister. Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde ging es mit Blasmusik für Landwirtschaftsminister Brunner und Unterfrankens Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer zusammen mit der Fränkischen Spargelkönigin Anna Hennicke und Spargelprinzessin Susanna Götz in einer Kutsche aufs Spargelfeld am Ortsrand von Lindach. Dort wurden dann medienwirksam die Ärmel hochgekrempelt und mit Schürze und Spargelstecher ausgerüstet die ersten Freilandspargelstangen gestochen. Wie zu erfahren war, wird das beliebte Edelgemüse im Freistaat aktuell auf 3700 Hektar – 563 entfallen dabei auf Franken – angebaut und ist damit flächenmäßig die bedeutendste Gemüseart Bayerns. Allen Wetterkapriolen zum Trotz, die den Spargelbauern in und um Würzburg bereits Einbußen von einem Drittel bescheren, gibt es das beliebte und vor allem gesunde Gemüse noch bis Johanni (24. Juni).
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