Mit der 10. Panzerdivision ins neue Jahr

Unterfrankens Polizeipräsident Gerhard Kallert und Divisionskommandeur Generalmajor Bernd Schütt.
Divisionskommandeur begrüßte zahlreiche Gäste beim traditionellen Empfang in der Kaserne

Veitshöchheim (rm). Seit Anfang des Jahres reihen sich in Stadt und Landkreis Würzburg wieder zahlreiche Neujahrsempfänge aneinander. Und auch die 10. Panzerdivision in
Veitshöchheim startete kürzlich mit ihrem Empfang ins neue Jahr. Neben Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft konnten Divisionskommandeur Generalmajor Bernd Schütt und sein Stellvertreter Brigadegeneral Michael Podzus auch etliche hochrangige ehemalige Militärs und mit Walter Kolbow sogar den früheren Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium in der Balthasar-Neumann-Kaserne willkommen heißen. Nach einer musikalischen Einstimmung durch ein Bläserensemble des Heeresmusikkorps ließ Schütt das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Thematische gliederte es seine Rede in die Be-reiche „Einsatz, Multinationalität und Innere Lage“. Er berichtete, dass die Division 2017 als Leitdivision 4750 Soldaten in alle neun Einsatzgebiete mit Heeresbeteiligung entsandt bzw. hierfür in Bereitschaft gehalten habe. Seit Jahresbeginn stelle man die Kontingente für die Einsätze auf dem Balkan und in Afrika. Außerdem nehme man mit 700 Divisionsangehörigen an einem Nato-Einsatz in Litauen teil. Nach den zum Teil recht unschönen Vorfällen bei der Bundeswehr im letzten Jahr, hoffe man heuer auf mehr Ruhe. Für seinen Bereich, so Schütt, stelle er fest, dass seine Truppe sehr diszipliniert und vollumfänglich die Sachverhalte aufgeklärt und wo geboten, mit der notwendigen Konsequenz verfolgt habe. Bevor der Kommandeur dann das persönliche Gespräch mit den Gästen suchte, ließ er wehmütig durchblicken, dass er wohl noch in diesem Halbjahr das Kommando über die Division abgeben müsse.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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