Mainfränkische Bierbrauer leicht im Plus

Die Mitglieder der Gemeinschaft Mainfranken Bier setzen auf regionale und handwerkliche Qualität (v.l.): Paul-Thomas Hinkel (pth-mediaberatung), Karl-Heinz Pritzel (Kauzen Bräu), Peter-Michael Himmel (Privatbrauerei Kesselring), Friedrich Düll (Brauerei Friedrich Düll) und Dietrich Oechsner (Privatbrauerei Oechsner).
Mit Regionalität und handwerklicher Qualität gegen globales Einerlei

Würzburg (rm). Das Jahr zählt nur noch wenige Tage und so nutzte die Gemeinschaft Mainfranken Bier Anfang der Woche die Gelegenheit, das Jahr, in dem die Bierbrauer deutschlandweit den 500. Jahrestag des Deutschen Reinheitsgebotes feierten, Revue passieren lassen. Gemeinschaftsvorsitzender Karl-Heinz Pritzel hob in seinem Statement hervor, dass man sich durch den Trend zu Regionalität und Heimatbezogenheit im eigenen Handeln bestärkt sehe. Die Gemeinschaft, die bereits in den 90er Jahren begonnen hatte ihre regionalen Biere durch eine „geschützte geografische Angabe“ schützen zu lassen, sehe auch in dem aus Amerika stammenden Begriff „Craft Beer“ keine Gefahr. Denn „Craft Beer“ bedeute nichts anderes als handwerkliche Herstellung. Und genau so produzieren die mittelständischen Brauereien schon immer, betonte Pritzel. Großer Vorteil der Craft Beer-Thematik sei es, dass man wieder verstärkt über die Biere, den Geschmack und über das Handwerk spreche. Mit dem Bekenntnis zur Regionalität leisteten die Mitgliedsbrauereien und der Verbraucher einen wichtigen Beitrag dazu, dass die eigene Heimat nicht im globalen Einerlei untergehe. Abschließend berichtete Pritzel, dass die Brauereien der Gemeinschaft Mainfrankenbier absatztechnisch leicht über der bayerischen Absatzentwicklung lägen.

Text und Bilder: Rudi Merkl
1 Kommentar
49
bertina39 gonzalo aus Würzburg Stadt | 14.02.2017 | 16:39   Melden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.