Kreuzbergwallfahrer in der Semmelstraße empfangen

Traditionell wurden die Kreuzbergwallfahrer in der Würzburger Semmelstraße empfangen.
Würzburg (rm). Nach fünf Tagen und gut 170 Kilometern sind am vergangenen Montag die rund 550 Kreuzbergwallfahrer müde aber glücklich in Würzburg angekommen. Sie waren am Donnerstag zuvor singend und betend zum Kreuzberg – dem „Berg der Franken“ aufgebrochen und wurden bei ihrer Rückkehr Anfang der Woche bereits in Grombühl und dann traditionell in der Semmelstraße mit Blumensträußen willkommen geheißen. Nach dem Abschlussgottesdienst im Neumünster fanden sich die meisten Wallfahrer wieder in der Semmelstraße ein, um sich bei einem Schoppen oder einem kühlen Bier für die Strapazen der vergangenen Tage zu belohnen. Die Würzburger Kreuzbergwallfahrt ist die älteste Fußwallfahrt Frankens und wurde 1647 aus Dankbarkeit über das Ende des 30-jährigen Krieges von der Bruderschaft zum Heiligen Kreuz ins Leben gerufen.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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