Kardinal Maradiaga begeistert beim Diözesanempfang

Mit dem Diözesanempfang sichtlich zufrieden (v.l.): Kardinal Óscar Rodríguez Maradiago und Bischof Dr. Friedhelm Hofmann.
Würzburg (rm). In der vergangenen Woche stand das Zentrale Hörsaalgebäude am Hubland ganz im Zeichen des vierten Neujahrsempfangs des Bistums Würzburg. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hatte eingeladen und neben Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback, Bundespostminister a.D. Dr. Wolfgang Bötsch konnte der Würzburger Oberhirte rund 1500 weitere Gäste aus Kirche Politik, Wissenschaft und Gesellschaft willkommen heißen. Ganz besonders freute sich Hofmann über das Kommen von Kardinal Óscar Rodríguez Maradiago. Der Erzbischof von Tegucigalpa in Honduras und einer der wichtigsten Vertrauten von Papst Franziskus referierte beim Empfang zum Thema „Gerechtigkeit und Frieden. Solidarisch leben in der Einen Welt“. Einen Schwerpunkt seiner Rede bildeten dabei der Klimawandel und seine Konsequenzen. „Mit dem Klimawandel berühren wir einen Kernpunkt, der das Schicksal der ganzen Menschheit betrifft“, so der Kardinal. Zugleich kritisierte er die Rolle der Politik, der es vor allem um Machterhalt gehe und darum, die nächsten Wahlen zu gewinnen. Man sehe keine Strategien, die die Zukunft der Menschheit im Blick hätten und das Wohlergehen künftiger Generationen. Auch Papst Franziskus habe seit Beginn seines Pontifikats unterstrichen, wie wichtig der Schutz der Umwelt sei und bereite aktuelle eine Enzyklika zum Thema Klimawandel vor.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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