Großer Andrang beim Neujahrsempfang der Stadt

Die Mitglieder des Main-Franken-Kreises gratulierten Oberbürgermeister Christian Schuchardt (3.v.r.) und seinen Kollegen Dr. Adolf Bauer (3.v.l.) und Marion Schäfer-Blake (l.) zum neuen Jahr.
Würzburg (rm). Über 700 Bürgerinnen und Bürger waren am letzten Sonntag ins Würzburger Rathaus gekommen, um mit Oberbürgermeister Christian Schuchardt und seinen Bürgermeisterkollegen Dr. Adolf Bauer und Marion Schäfer-Blake ins neue Jahr zu starten. In einer Rückschau erinnerte Schuchardt an die große Flüchtlingszahl, die die Stadt im vergangenen Jahr vor große Aufgaben gestellt hatte, und dankte den zahlreichen Ehrenamtlichen, die bei der Aufnahme und Eingewöhnung der Flüchtlinge tatkräftig mitangepackt hatten. Ferner sprach er über den demografischen Wandel, den Wettbewerb zwischen Städten und Kommunen, die kulturellen und wirtschaftlichen Angebote zur Attraktivitätssteigerung der Stadt und die Landesgartenschau 2018. Auch der Festredner des Neujahrsempfangs, Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, zeigte sich sehr glück-lich über die Hilfsbereitschaft seiner Heimatstadt. Allerdings befürchte er, dass man, wenn die Flüchtlingszahlen in der Größenordnung blieben wie 2015, bald an Grenzen stoße. Oberstes Ziel müsse es sein, so Schuster, diese Menschen besser in unsere Gesellschaft zu integrieren, als uns das in der Vergangenheit mit den Migranten gelungen ist! Deutschland könne durch die Flüchtlinge sehr gewinnen: an Wirtschaftskraft, an kultureller Offenheit und an Toleranz. „Eine Willkommenskultur, wie sie sich auch hier in Würzburg etabliert hat, leistet einen wichtigen Beitrag“, betonte Dr. Schuster. Abschließend stießen Oberbürgermeister und Festredner mit den Gästen auf das neue Jahr an und standen den Gästen für persönliche Gespräche zur Verfügung.
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