Gesetzliche Rente durch längere Lebensarbeitszeit stabilisieren

vbw diskutiert in Würzburg mit Experten über die Zukunft der Alterssicherung
Würzburg (rm). Beim 32. Forum für Zukunftsfragen beschäftigte sich kürzlich die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) mit dem Thema „Zukunft der Alterssicherung“. Aus diesem Grund konnten vbw-Geschäftsführer Michael Bischof und vbw-Bezirksvorsitzende Wolfgang Fieber neben dem unterfränkischen Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder namhafte Referenten wie Dr. Susanna Kochskämper vom Institut der Deutschen Wirtschaft oder Dr. Reinhold Thiede von der Deutschen Rentenversicherung Bund in Würzburg begrüßen. In seinem Grußwort betonte Fieber, dass eine gute wirtschaftliche Entwicklung die Voraussetzung für eine sichere Altersversorgung sei. Aus Sicht der vbw müsse die gesetzliche Rentenversicherung durch eine private Vorsorge und eine betriebliche Altersversorgung intelligent ergänzt werden. Die Expertin für Soziale Sicherung Dr. Susanna Kochskämper hob in ihrem Statement hervor, dass man „Stabilität für die gesetzliche Rentenversicherung erreichen könne, wenn man in Zukunft länger arbeite. So solle man bereits jetzt darüber nachdenken, die Regelaltersgrenze auch nach 2030 weiter zu erhöhen. Als Beispiel führte Kochskämper einige europäische Nachbarländer an, die bereits heute die Regelaltersgrenze an die steigende Le-benserwartung koppeln.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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bertina39 gonzalo aus Würzburg Stadt | 14.02.2017 | 16:41   Melden
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