Für Christina Schneider ging ein Kindheitstraum in Erfüllung

Kristin Langmann krönt ihre Nachfolgerin Christina Schneider zur 61. Fränkischen Weinkönigin.
Würzburg (rm). Das Würzburger Vogel Convention Center stand in der vergangenen Woche ganz im Zeichen der Wahl der 61. Fränkischen Weinkönigin. Insgesamt drei junge Frauen, Katharina Prozeller (Eibelstadt), Kristina Reinhart (Donnersdorf) und Christina Schneider (Nordheim), waren angetreten, um die Nachfolge von Kristin Langmann anzutreten. Doch bevor gewählt wurde, zeigte die scheidende Königin in einem Rückblick, was ihre Nachfolgerin alles erwartet. Denn im Dienste des Frankenweins absolvierte die charmante Mittelfränkin über 400 Termine im In- und Ausland, durfte nach Südkorea, Tokio und Shanghai reisen und bekannte Persönlichkeiten wie Andreas Bourani oder Bundespräsident Joachim Gauck ken-nenlernen. Nachdem der tosende Applaus verklungen war, stellten sich die drei Bewerberin-nen dem Publikum vor und bei den sogenannten Standartfragen ihr Fachwissen zu den Themen Klimawandel, Marketingkonzept „Wein.Schöner.Land“ und „Bocksbeutel PS“ unter Beweis. Danach ging alles ziemlich schnell! Denn in nur einem einzigen Wahldurchgang konnte Christina Schneider die Weinkrone für sich erobern. Während der Veranstaltung erfuhren die Zuschauer von der neuen Königin, dass sie bereits mit vier Jahren den Entschluss gefasst hatte, Fränkische Weinkönigin zu werden. Als Beweis hatte sie einen Zeitungsausschnitt da-bei, der sie als Vierjährige mit Krone, Bocksbeutel und Weinglas zeigt und darunter steht: „Wenn ich groß bin, werde ich Weinprinzessin, dann Weinkönigin und dann Mutter!“

Text und Bilder: Rudi Merkl
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