Fernwasserversorgung Mittelmain feiert 50-jähriges Bestehen

50 Jahre Fernwasserversorgung Mittelmain – ein denkwürdiger Augenblick (v.l.): FWM-Geschäftsführer Walter Höfling, Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf und Landrat Eberhard Nuß (Verbandsvorsitzender).
Ministerin Scharf: „Trinkwasserversorgung muss Pflichtaufgabe der Kommunen bleiben!“
Veitshöchheim (rm). Sind die Mainfrankensäle in Veitshöchheim sonst eher aus der fünften Jahreszeit bekannt, standen diese kürzlich ganz im Zeichen der Wasserversorgung. 1966 von den Landkreisen Gemünden, Hammelburg, Karlstadt, Lohr und Marktheidenfeld sowie von Stadt und Landkreis Würzburg gegründet, kann die Fernwasserversorgung Mittelmain (FWM) in diesem Jahr auf eine 50-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Aus diesem Grund konnten Verbandsvorsitzender Landrat Eberhard Nuß und FWM-Geschäftsführer Walter Höfling Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf als Rednerin beim Festakt willkommen heißen. In ihrer Rede hob die Ministerin die Bedeutung der tagtäglichen Wasserversorgung hervor und erinnerte an die Starkregenfälle in Simbach an Inn, durch die die Trinkwas-serversorgung zusammengebrochen war. Außerdem erteilte Scharf den Bestrebungen, die Trinkwasserversorgung zu privatisieren eine klare Absage. Die Trinkwasserversorgung müsse eine Pflichtaufgabe der Kommunen bleiben! Humorvoll, aber gelegentlich auch etwas bissig beleuchtete der bekannte Wortakrobat Dr. Oliver Tissot das Thema Wasser.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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