Europa zu Mozarts Zeiten

Hoher Besuch zur Eröffnung des Mozartfestes (v.l.): Fränkische Weinkönigin Christina Schneider, Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Bayerns Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder, Intendantin Evelyn Meining und Bürgermeister Dr. Adolf Bauer mit Ehefrau Doris.
Finanzminister Dr. Markus Söder überrascht die Würzburger zum Auftakt des Mozartfestes

Würzburg (rm). Das diesjährige Würzburger Mozartfest steht ganz im Zeichen Europas. Denn Wolfgang Amadeus Mozart reiste zehn Jahre seines Lebens und lernte dabei zehn europäische Länder kennen. „Kunst und Kultur haben seit jeher alle Grenzen in Europa ignoriert. Mozart reiste über Länder und Grenzen hinweg, um seine Kunst bekannt zu machen und sich von der Kunst anderer inspirieren zu lassen“, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt beim Mozartfestempfang in der letzten Woche. Darin sollten sich alle Europäer Mozart zum Vorbild nehmen. „Wie in der Kunst sollten wir im europäischen Leben Platz schaffen – für Menschen und Einflüsse, die zu uns von außen kommen, die uns inspirieren und Europa und seine Kultur lebendig halten. Denn dann haben wir Europäer in diesem „old europe“ mit seiner wechselvollen Geschichte beste Aussichten auf eine wunderbare gemeinsame Zukunft“, betonte Schuchardt. Als besonderer Ehrengast war Bayerns Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder zum Eröffnungskonzert in die Residenz angereist, der in seiner Rede das Kulturzentrum Würzburg mit seinem Mozartfest, dem künftigen Landesmuseum auf der Festung und dem Mainfränkischen Theater würdigte. Und als große Überraschung für alle Kulturfreunde verkündete Söder, dass die rund 50 Millionen Euro teure Sanierung des Mainfranken Theaters vom Freistaat zu 75 Prozent gefördert werde. Im Anschluss an das Konzert fanden sich die zahlreichen Gäste zu Gesprächen bei Frankenwein und Häppchen im Gartensaal und im Hofgarten ein.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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