Ein Meilenstein für den Wissenschaftsstandort Bayern

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner überreichte symbolisch die Anschubfinanzierung in Höhe von 16,5 Millionen Euro an den Gründungsdirektor des Instituts Prof. Dr. Jörg Vogel (l.) und an Prof. Dr. Dirk Heinz (Wissenschaftl. Geschäftsführer des HZI).
Wirtschaftsministerin Ilse Aigner gibt Startschuss beim Gründungsfestakt in der Residenz

Würzburg (rm). Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und die Julius-Maximilians-Universität Würzburg haben in der vergangenen Woche ein gemeinsames Helmholtz-Institut gegründet. Zu einem feierlichen Gründungsakt hatten sich neben Vertretern aus Wissenschaft und Politik auch Bayerns Wirtschaftsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner im Fürstensaal der Würzburger Residenz eingefunden. In der neuen Forschungseinrichtung mit dem Sitz auf dem Medizin-Campus der Würzburger Universität sollen sogenannte Ribonukleinsäuren (RNA) und deren Rolle in Infektionsprozessen untersucht werden. „Die Gründung des Helmholtz-Instituts für Infektionsforschung ist ein Meilenstein für den Wissenschaftsstandort Bayern. Mit der weltweit ersten Einrichtung dieser Art bauen wir unseren internationalen Spitzenplatz in der medizinischen Forschung aus“, betonte Staatsministerin Aigner bei der Unterzeichnung der Vereinbarung. Auch Unipräsident Prof. Dr. Alfred Forchel sieht den Forschungsstandort Würzburg durch die Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft gestärkt: „Das neue Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung ist eine hochkarätige Erweiterung und ein sehr wichtiger Baustein für die Stärkung des außeruniversitären Umfelds.“

Text und Bilder: Rudi Merkl
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