„Die beste Methode sein Geld nicht zu verlieren, ist es auszugeben“

Die beiden Vorstände der VR-Bank Würzburg, Joachim Erhard (l.) und Rainer Wiederer (r.), begrüßten mit Prof. Dr. Hans-Werner Sinn, den ehemaligen Präsidenten des ifo-Instituts beim Kundenforum.
Ehemaliger Präsident des ifo-Instituts begeistert beim VR-Bank-Kundenforum in Würzburg
Würzburg (rm). Rund 800 Gäste waren kürzlich der Einladung der Würzburger VR-Bank zum Kundenforum im Vogel Convention Center gefolgt. Grund für den großen Andrang war wohl, dass die beiden VR-Bank-Vorstände Joachim Erhard und Rainer Wiederer den aus Funk und Fernsehen bekannten ehemaligen Präsidenten des ifo-Instituts Prof. Dr. Hans-Werner Sinn als Redner begrüßen konnten. Bereits 2007 war Sinn Gast der VR-Bank und sprach damals zum Thema „Deutschland im Sturm der Globalisierung“. „Während wir Deutschen auf der Insel der Glückseeligen leben, scheint die Welt um uns herum aus allen Fugen zu geraten, brachte Sinn es auf den Punkt. Mit Schlagworten wie Brexit, Flüchtlingswelle, Euro-Deasaster und die Neugründung Europas zeichnete der Ökonom ein düsteres Szenario des Zusammenlebens in Europa. Er kritisierte die verfehlte Geldpolitik der europäischen Zentralbank und betonte, dass der Austritt Großbritanniens für Deutschland und den gesamten Freihandel eine große Gefahr darstelle. Nach einem sicheren Anlagetipp in der aktuell eher schwierigen Phase gefragt betonte Sinn augenzwinkernd: „Die beste Methode sein Geld nicht zu verlieren, ist es auszugeben“. Im Anschluss an seine Rede signierte Prof. Dr. Sinn sein neuestes Buch.

Text und Bilder: Rudi Merkl
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